Qualitätsentwicklungstelle beim Forschungsring einge-richtet - Forschungsarbeiten auf der BioFach

Qualitätsentwicklungstelle beim Forschungsring einge-richtet - Forschungsarbeiten auf der BioFach

06.02.2007

Der „Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise“ (FR) forciert nach dem Zusammenschluss mit dem „Institut für Biologisch-Dynamische Forschung“ die Qualitätsarbeit für die Demeter-Gemeinschaft. „Damit wird ein wichtiger Schritt getan, Forschung in die Praxis zu bringen,“ betonen die Vorstände Dr. Jochen Leopold und Dr. Uli Johannes König. Zur BioFach präsentieren die beiden Mitarbeiter der neuen Qualitätsentwickungsstelle, Dr. Uwe Geier und Dr. Ludger Linnemann, das Spektrum ihrer Forschungsschwerpunkte.

Auf dem Demeter-Marktplatz wird der Dreiklang „Forschung für Qualität, Züchtung für Qualität, Saatgut für Qualität“ unterschiedliche Facetten dieser Arbeit darstellen. Gemeinsam mit der Bingenheimer Saatgut AG und dem Verein Kultursaat e. V. konnte ein Paket geschnürt werden, das für Bauern, Hersteller, Händler und Verbraucher die Vorzüge bio-dynamischer Arbeit und den jeweiligen konkreten Nutzen vorstellt.

Dank jahrzehntelanger Züchtungsarbeit sind inzwischen bei Getreide und Gemüse eine Vielzahl bio-dynamischer Sorten auf dem Markt, die mit besonders typischem Aroma, besserer Bekömmlichkeit und günstigem Spektrum wertvoller Inhaltsstoffe punkten. Die Eigentumsrechte der Gemüsesorten liegen beim gemeinnützigen Verein Kultursaat, damit die Sorten nicht den Marktinteressen Einzelner ausgeliefert sind, sondern als Kulturgut erhalten bleiben.

Die beiden Agrar-Ingenieure Linnemann und Geier haben bereits umfangreiche Untersuchungen dazu durchgeführt und können sowohl chemisch-analytische Ergebnisse vorlegen, als auch solche aus den Bildschaffenden Methoden wie Kupferchloridkristallisation, von der Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie oder der Rationalen Bildekräfteforschung. „Frappierend, wie sich diese vier unterschiedlichen Methoden im Ergebnis ähneln und ergänzen. Wir können dadurch zu sehr fundierten Qualitätsaussagen gelangen,“ haben Geier und Linnemann beobachtet. Sie sind überzeugt, damit einen Ansatz entwickelt zu haben, der zur Steigerung der Qualität von Demeter-Lebensmitteln beiträgt.
Auch im Auftrag von Herstellern oder Verbrauchern soll deshalb weiter geforscht werden.
Wer mehr wissen will: Demeter auf der BioFach Stand 111 in Halle 7

06.02.2007
Qualitätsentwicklungstelle beim Forschungsring einge-richtet - Forschungsarbeiten auf der BioFach

Der „Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise“ (FR) forciert nach dem Zusammenschluss mit dem „Institut für Biologisch-Dynamische Forschung“ die Qualitätsarbeit für die Demeter-Gemeinschaft. „Damit wird ein wichtiger Schritt getan, Forschung in die Praxis zu bringen,“ betonen die Vorstände Dr. Jochen Leopold und Dr. Uli Johannes König. Zur BioFach präsentieren die beiden Mitarbeiter der neuen Qualitätsentwickungsstelle, Dr. Uwe Geier und Dr. Ludger Linnemann, das Spektrum ihrer Forschungsschwerpunkte.

Auf dem Demeter-Marktplatz wird der Dreiklang „Forschung für Qualität, Züchtung für Qualität, Saatgut für Qualität“ unterschiedliche Facetten dieser Arbeit darstellen. Gemeinsam mit der Bingenheimer Saatgut AG und dem Verein Kultursaat e. V. konnte ein Paket geschnürt werden, das für Bauern, Hersteller, Händler und Verbraucher die Vorzüge bio-dynamischer Arbeit und den jeweiligen konkreten Nutzen vorstellt.

Dank jahrzehntelanger Züchtungsarbeit sind inzwischen bei Getreide und Gemüse eine Vielzahl bio-dynamischer Sorten auf dem Markt, die mit besonders typischem Aroma, besserer Bekömmlichkeit und günstigem Spektrum wertvoller Inhaltsstoffe punkten. Die Eigentumsrechte der Gemüsesorten liegen beim gemeinnützigen Verein Kultursaat, damit die Sorten nicht den Marktinteressen Einzelner ausgeliefert sind, sondern als Kulturgut erhalten bleiben.

Die beiden Agrar-Ingenieure Linnemann und Geier haben bereits umfangreiche Untersuchungen dazu durchgeführt und können sowohl chemisch-analytische Ergebnisse vorlegen, als auch solche aus den Bildschaffenden Methoden wie Kupferchloridkristallisation, von der Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie oder der Rationalen Bildekräfteforschung. „Frappierend, wie sich diese vier unterschiedlichen Methoden im Ergebnis ähneln und ergänzen. Wir können dadurch zu sehr fundierten Qualitätsaussagen gelangen,“ haben Geier und Linnemann beobachtet. Sie sind überzeugt, damit einen Ansatz entwickelt zu haben, der zur Steigerung der Qualität von Demeter-Lebensmitteln beiträgt.
Auch im Auftrag von Herstellern oder Verbrauchern soll deshalb weiter geforscht werden.
Wer mehr wissen will: Demeter auf der BioFach Stand 111 in Halle 7