Neue Ausgabe Demeter Journal: Tierschutz verlangt Empathie

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Neue Ausgabe Demeter Journal: Tierschutz verlangt Empathie

10.06.2011

Die neueste Ausgabe des Kundenmagazins „Demeter Journal“ widmet sich ganz den Tieren auf den biodynamischen Höfen. Für die Demeter-Bäuerinnen und -Bauern ist klar: Tierschutz braucht die Empathie des Menschen. Das Vermeiden von Schmerz und Schäden allein reicht ihnen nicht. Sie achten die Würde des Tieres und lassen den Kühen zum Beispiel deshalb ihre Hörner. „Die Beziehungsfähigkeit des Menschen bildet die wirkliche Basis für Tierschutz“, betont Nikolai Fuchs, lange Jahre Leiter der Sektion für Landwirtschaft an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, dem Goetheanum in Dornach (Schweiz). Wer sich empathisch dem Tier gegenüber stellt und fragt „wer bist du, was brauchst du“, begnügt sich auch nicht mit guter artgerechter Tierhaltung, sondern entwickelt eine wesensgemäße Form.

 

Keiner ermöglicht die Weiterentwicklung des Hofes zu einem individuellen Organismus nach dem Impuls des genialen Vordenkers Rudolf Steiner besser als Kühe. Die Wiederkäuer verwandeln das Pflanzliche, veredeln Gras zu wertvoller Milch und Fleisch. Und spenden ihren Mist, der dank Biodynamischer Präparate bester Dünger wird und Humus aufbaut. Er erreicht wirkliche Bodenbelebung. Nur im belebten Boden kann die Pflanze aktiv Nährstoffmobilisierung betreiben, was weit mehr ist als Düngung.

 

Aber über dieses vorrangig Nützliche hinaus prägen Tiere mit ihrer seelischen Klangfarbe die Beziehungsstrukturen eines Hofes. Die Berührung einer feuchten Kuhnase, die Geruchsfahne vom dampfenden Misthaufen, das zärtliche Muh zwischen Kuh und Kalb, ein Vogelzwitschern aus der blühenden Hecke am frühen Morgen – all das bringt im Menschen etwas zum Schwingen.

 

Während fast überall Spezialisierung herrscht arbeiten Demeter-Landwirte an ihrem Ideal der Vielfalt als Ausdruck des Lebendigen. Für Biodynamiker ist dieses Urprinzip Fixstern. Deshalb prägen Tiere das Bild der biodynamischen Bauernhöfe. Demeter hat als einzige Organisation im Öko-Landbau die Tierhaltung für die Bauernhöfe obligatorisch vereinbart.

 

Bei facebook ist das Demeter Journal im interaktiven Kontakt mit den Leserinnen und Lesern. Wer das Heft im Internet durchblättern möchte, findet es unter
www.issuu.com/demeter.de .

 

Das Demeter Journal, die Fachzeitschrift für biodynamische Qualität, wird in Demeter-Aktiv-Partner-Läden, auf Demeter-Höfen, im Naturkostfachhandel und in Biosupermärkten verteilt. Die Demeter-Kundenzeitschrift für qualitätsorientierte Bio-Kundinnen erscheint vier Mal im Jahr. Die Auflage liegt bei 150 000. Ziel der Information ist, die Qualitätsdifferenzierung im Bio-Bereich zu untermauern. Der Demeter e. V. investiert in dieses Medium, um direkte Beziehungen zu Kunden aufzubauen und seinen Markenartiklern und Erzeugern eine Bühne zu bieten, sich authentisch zu präsentieren.

10.06.2011
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Die neueste Ausgabe des Kundenmagazins „Demeter Journal“ widmet sich ganz den Tieren auf den biodynamischen Höfen. Für die Demeter-Bäuerinnen und -Bauern ist klar: Tierschutz braucht die Empathie des Menschen. Das Vermeiden von Schmerz und Schäden allein reicht ihnen nicht. Sie achten die Würde des Tieres und lassen den Kühen zum Beispiel deshalb ihre Hörner. „Die Beziehungsfähigkeit des Menschen bildet die wirkliche Basis für Tierschutz“, betont Nikolai Fuchs, lange Jahre Leiter der Sektion für Landwirtschaft an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, dem Goetheanum in Dornach (Schweiz). Wer sich empathisch dem Tier gegenüber stellt und fragt „wer bist du, was brauchst du“, begnügt sich auch nicht mit guter artgerechter Tierhaltung, sondern entwickelt eine wesensgemäße Form.

 

Keiner ermöglicht die Weiterentwicklung des Hofes zu einem individuellen Organismus nach dem Impuls des genialen Vordenkers Rudolf Steiner besser als Kühe. Die Wiederkäuer verwandeln das Pflanzliche, veredeln Gras zu wertvoller Milch und Fleisch. Und spenden ihren Mist, der dank Biodynamischer Präparate bester Dünger wird und Humus aufbaut. Er erreicht wirkliche Bodenbelebung. Nur im belebten Boden kann die Pflanze aktiv Nährstoffmobilisierung betreiben, was weit mehr ist als Düngung.

 

Aber über dieses vorrangig Nützliche hinaus prägen Tiere mit ihrer seelischen Klangfarbe die Beziehungsstrukturen eines Hofes. Die Berührung einer feuchten Kuhnase, die Geruchsfahne vom dampfenden Misthaufen, das zärtliche Muh zwischen Kuh und Kalb, ein Vogelzwitschern aus der blühenden Hecke am frühen Morgen – all das bringt im Menschen etwas zum Schwingen.

 

Während fast überall Spezialisierung herrscht arbeiten Demeter-Landwirte an ihrem Ideal der Vielfalt als Ausdruck des Lebendigen. Für Biodynamiker ist dieses Urprinzip Fixstern. Deshalb prägen Tiere das Bild der biodynamischen Bauernhöfe. Demeter hat als einzige Organisation im Öko-Landbau die Tierhaltung für die Bauernhöfe obligatorisch vereinbart.

 

Bei facebook ist das Demeter Journal im interaktiven Kontakt mit den Leserinnen und Lesern. Wer das Heft im Internet durchblättern möchte, findet es unter
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Das Demeter Journal, die Fachzeitschrift für biodynamische Qualität, wird in Demeter-Aktiv-Partner-Läden, auf Demeter-Höfen, im Naturkostfachhandel und in Biosupermärkten verteilt. Die Demeter-Kundenzeitschrift für qualitätsorientierte Bio-Kundinnen erscheint vier Mal im Jahr. Die Auflage liegt bei 150 000. Ziel der Information ist, die Qualitätsdifferenzierung im Bio-Bereich zu untermauern. Der Demeter e. V. investiert in dieses Medium, um direkte Beziehungen zu Kunden aufzubauen und seinen Markenartiklern und Erzeugern eine Bühne zu bieten, sich authentisch zu präsentieren.