Lebendige Erde "Grünland hat Potenzial" ist erschienen

Lebendige Erde "Grünland hat Potenzial" ist erschienen

06.07.2011

Grünland hat Potenzial

Rinder sind Sünder – wider das Klima, so ist das aktuelle Bild. Doch sind falsche Zahlen und undurchdachte Prämissen Grundlage für dieses Urteil, können die Wiederkäuer doch Gras in menschliche Nahrung verwandeln. Und: Grasland ist ein Kohlenstoffspeicher. Mehr dazu, auch zur richtigen Nutzung, lesen Sie in  der Juli-August-Ausgabe von Lebendige Erde, der Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.

 

 

Gras für den Menschen nutzen, das können Kühe, Ziegen und Schafe am besten, ganz ohne Kraftfutter. Mit den Mutterkühen und Ziegen erwirtschaftet der Demeter-Hof Mütze im Hochsauerland, einer reinen Grünlandregion, sein Auskommen, verkauft in der strukturarmen Gegend Fleischrinder und Ziegenkäse. Unser Portrait beschreibt den Hof, dessen Chef erst seit zwei Jahren Vollzeitlandwirt ist.

 

Klima schützen, Grünland nützen, so lautet verkürzt das Plädoyer von Dr. Anita Idel, die Wiesen und Weiden für völlig unterschätzte Kulturflächen hält: der Blick in den Boden darunter offenbart, dass Grünland die höchsten Humusgehalte der menschlichen Nutzungen hat, für den Klimaschutz von Bedeutung. Klimakiller Kuh? Dieses Bild widerlegen die Demeter-Berater Ulrich Mück und Biggi Häusler, und finden den Ökolandbau im Vorteil, sogar wenn Klimagasemissionen auf den Ertrag bezogen werden.

 

Der richtigen Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden sowie Fütterung und Haltung  von Milchkühen widmen sich weitere Beiträge von Michael Machatschek, Friedemann Wecker und Hans-Josef Kremer. Welche Weidestrategie ist ökonomisch? Dieser Frage geht der Forschungsbeitrag von Hannes Michael und Prof. Ton Baars nach.

 

Auch in der Rubrik Ernährung geht es um Futter, nämlich darum, was Konsumenten erwarten: Auch Bio ist  nicht immer nur regional gefüttert. Verbraucher würden dafür mehr zahlen, hat das Team um Prof. Hamm von der Uni Kassel-Witzenhausen herausgefunden.

 

In der Einführung ins Biodynamische widmet sich Christoph Willer den Funktionsbeziehungen innerhalb einer Landwirtschaft. Und Dirk Appel erläutert die Handhabung der Biodynamischen Präparate.  Lebendige Erde bietet außerdem regelmäßig sechs Seiten zum Hausgarten mit Arbeitskalender, und berichtet Aktuelles aus dem Demeter-Verband samt Tipps zu Veranstaltungen, Büchern sowie Erläuterungen zum Sternenhimmel. Die Kunstseiten stellen Betty Beiers Erdschollenarchiv vor.

 

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

 

Vorhergehende Ausgaben:
Die Wiederentdeckung des Gärtnerns (3-11)
Alles (biodynamisch) präpariert? (2-11)
Höfe im Wandel (1-11)
Kostenloses Probeexemplar
06155-8469-0, Fax: -846911 oder

info[ / at \ ]lebendigeErde [ / dot \ ] de
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ww.LebendigeErde.de

06.07.2011
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Grünland hat Potenzial

Rinder sind Sünder – wider das Klima, so ist das aktuelle Bild. Doch sind falsche Zahlen und undurchdachte Prämissen Grundlage für dieses Urteil, können die Wiederkäuer doch Gras in menschliche Nahrung verwandeln. Und: Grasland ist ein Kohlenstoffspeicher. Mehr dazu, auch zur richtigen Nutzung, lesen Sie in  der Juli-August-Ausgabe von Lebendige Erde, der Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.

 

 

Gras für den Menschen nutzen, das können Kühe, Ziegen und Schafe am besten, ganz ohne Kraftfutter. Mit den Mutterkühen und Ziegen erwirtschaftet der Demeter-Hof Mütze im Hochsauerland, einer reinen Grünlandregion, sein Auskommen, verkauft in der strukturarmen Gegend Fleischrinder und Ziegenkäse. Unser Portrait beschreibt den Hof, dessen Chef erst seit zwei Jahren Vollzeitlandwirt ist.

 

Klima schützen, Grünland nützen, so lautet verkürzt das Plädoyer von Dr. Anita Idel, die Wiesen und Weiden für völlig unterschätzte Kulturflächen hält: der Blick in den Boden darunter offenbart, dass Grünland die höchsten Humusgehalte der menschlichen Nutzungen hat, für den Klimaschutz von Bedeutung. Klimakiller Kuh? Dieses Bild widerlegen die Demeter-Berater Ulrich Mück und Biggi Häusler, und finden den Ökolandbau im Vorteil, sogar wenn Klimagasemissionen auf den Ertrag bezogen werden.

 

Der richtigen Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden sowie Fütterung und Haltung  von Milchkühen widmen sich weitere Beiträge von Michael Machatschek, Friedemann Wecker und Hans-Josef Kremer. Welche Weidestrategie ist ökonomisch? Dieser Frage geht der Forschungsbeitrag von Hannes Michael und Prof. Ton Baars nach.

 

Auch in der Rubrik Ernährung geht es um Futter, nämlich darum, was Konsumenten erwarten: Auch Bio ist  nicht immer nur regional gefüttert. Verbraucher würden dafür mehr zahlen, hat das Team um Prof. Hamm von der Uni Kassel-Witzenhausen herausgefunden.

 

In der Einführung ins Biodynamische widmet sich Christoph Willer den Funktionsbeziehungen innerhalb einer Landwirtschaft. Und Dirk Appel erläutert die Handhabung der Biodynamischen Präparate.  Lebendige Erde bietet außerdem regelmäßig sechs Seiten zum Hausgarten mit Arbeitskalender, und berichtet Aktuelles aus dem Demeter-Verband samt Tipps zu Veranstaltungen, Büchern sowie Erläuterungen zum Sternenhimmel. Die Kunstseiten stellen Betty Beiers Erdschollenarchiv vor.

 

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die deutschsprachige Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur. (Abo 43 €, Einzelheft 7,50  € plus Porto).

 

Vorhergehende Ausgaben:
Die Wiederentdeckung des Gärtnerns (3-11)
Alles (biodynamisch) präpariert? (2-11)
Höfe im Wandel (1-11)
Kostenloses Probeexemplar
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info@lebendigeErde [ / dot \ ] de
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