Internationale Demeter-Bäuerinnen-Tagung als lebendiges Netzwerk

Inspirierend und bereichernd

Internationale Demeter-Bäuerinnen-Tagung als lebendiges Netzwerk

21.01.2010

Schon über 30 Mal fand inzwischen die Internationale Demeter-Bäuerinnentagung statt. Der Name hat Tradition und passt dennoch nicht so ganz. Die wenigsten der exakt 105 Teilnehmerinnen des letzten Treffens fühlen sich als Bäuerinnen, die meisten von ihnen sind weit mehr für den heimatlichen Hof: Herz, Seele, guter Geist, Managerin, Begleiterin. Aus der Schweiz, aus Frankreich, Dänemark, Norwegen, Italien, Österreich, Ungarn, den USA und natürlich aus dem Gast-geberland Deutschland reisten sie ins oberschwäbische Kloster Reute bei Bad Waldsee. Fünf Tage lang waren sie alle Gäste des Organisa-tionsteams vom weiblichen Teil aus dem „Bündnis für biodynamische Arbeit Bodensee“ mit 30 Demeter-Höfen der Region.

„Schöpferische Kraftquellen in Zeiten des Wandels – Das Geheimnis der Kreativität“ war das übergeordnete Thema der Tagung. Aspekte dafür trugen auch die Exkursionen in die Umgebung bei. Erfahrungsaustausch, gegenseitige Beratung, Innehalten im Alltagsstress, Erholung, spirituelle Entwicklung, musikalische Beiträge, Eurythmie, Naturbetrachtungen, Meditationen, Vorträge, Theater und Weiterbildung machten das selbst gestaltete Programm aus. Schon bei der Vorstellungsrunde entstand ein eindrucksvolles Sinnbild. Ein roter Wollfaden, den jede Teilnehmerin einer anderen zuwarf, verband schließlich alle in einem leuchtenden Netz. Analog zur Eingangs-Inspiration zu „Ordnung und Chaos“ nach Erich Mühsam, sozial-kritischer Politiker, Künstler und Philosoph der Räterepublik, 1933 ermordet im KZ Oranienburg, entwickelte sich ein Bild gegenseitiger Verbundenheit mit gemeinsamen Zielen, geprägt von Steiners Impulsen für die biodynamische Wirtschaftweise.

In diesem Jahr wird die Bäuerinnentagung – der Name bleibt – in Frankreich stattfinden und für 2011 hat bereits die Schweiz eingeladen. Wie schon 2009 werden dann wieder Neulinge dabei sein und alte Streiterinnen, die schon bei der ersten Veranstaltung federführend wirkten, die Ende der 70ziger Jahre auf eine Initiative von Maria Thun angestoßen worden war.

21.01.2010
Internationale Demeter-Bäuerinnen-Tagung als lebendiges Netzwerk
Inspirierend und bereichernd

Schon über 30 Mal fand inzwischen die Internationale Demeter-Bäuerinnentagung statt. Der Name hat Tradition und passt dennoch nicht so ganz. Die wenigsten der exakt 105 Teilnehmerinnen des letzten Treffens fühlen sich als Bäuerinnen, die meisten von ihnen sind weit mehr für den heimatlichen Hof: Herz, Seele, guter Geist, Managerin, Begleiterin. Aus der Schweiz, aus Frankreich, Dänemark, Norwegen, Italien, Österreich, Ungarn, den USA und natürlich aus dem Gast-geberland Deutschland reisten sie ins oberschwäbische Kloster Reute bei Bad Waldsee. Fünf Tage lang waren sie alle Gäste des Organisa-tionsteams vom weiblichen Teil aus dem „Bündnis für biodynamische Arbeit Bodensee“ mit 30 Demeter-Höfen der Region.

„Schöpferische Kraftquellen in Zeiten des Wandels – Das Geheimnis der Kreativität“ war das übergeordnete Thema der Tagung. Aspekte dafür trugen auch die Exkursionen in die Umgebung bei. Erfahrungsaustausch, gegenseitige Beratung, Innehalten im Alltagsstress, Erholung, spirituelle Entwicklung, musikalische Beiträge, Eurythmie, Naturbetrachtungen, Meditationen, Vorträge, Theater und Weiterbildung machten das selbst gestaltete Programm aus. Schon bei der Vorstellungsrunde entstand ein eindrucksvolles Sinnbild. Ein roter Wollfaden, den jede Teilnehmerin einer anderen zuwarf, verband schließlich alle in einem leuchtenden Netz. Analog zur Eingangs-Inspiration zu „Ordnung und Chaos“ nach Erich Mühsam, sozial-kritischer Politiker, Künstler und Philosoph der Räterepublik, 1933 ermordet im KZ Oranienburg, entwickelte sich ein Bild gegenseitiger Verbundenheit mit gemeinsamen Zielen, geprägt von Steiners Impulsen für die biodynamische Wirtschaftweise.

In diesem Jahr wird die Bäuerinnentagung – der Name bleibt – in Frankreich stattfinden und für 2011 hat bereits die Schweiz eingeladen. Wie schon 2009 werden dann wieder Neulinge dabei sein und alte Streiterinnen, die schon bei der ersten Veranstaltung federführend wirkten, die Ende der 70ziger Jahre auf eine Initiative von Maria Thun angestoßen worden war.