Im Demeter-Seminar Ernährung aus anthroposophischer Sicht kennen lernen

Im Demeter-Seminar Ernährung aus anthroposophischer Sicht kennen lernen

23.11.2010

Wie wichtig und inspirierend die Impulse von Rudolf Steiner auch heute noch sind, konnten biodynamische Akteure beim Seminar des Demeter e. V. erfahren. Beim Demeter e. V. werden diese Wurzeln der biodynamischen Bewegung gepflegt. Auch die entsprechende Fortbildung der Mitarbeiter und der Partner wird gefördert. Eine neue Seminarreihe zu Ernährung aus anthroposophischer Sicht gab jetzt wichtige Einblicke. Referentin Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung in Bad Vilbel als überaus kompetente Expertin konnte die Teilnehmer sowohl mit den theoretischen Grundlagen als auch im Bezug auf die praktischen Konsequenzen bestens informieren.

Im Seminar „Die tierischen Lebensmittel – Qualität, Bedeutung, Empfehlungen“ konzentrierte man sich auf die Milch. Besonders interessant war für die elf Teilnehmerinnen die Blind-Verkostung von verschiedenen Milcharten. Die gesundheitlichen Aspekte der Milch, Unverträglichkeiten und Allergien fanden zudem besondere Aufmerk-samkeit. Inspiriert durch Texte über Ernährung von Rudolf Steiner wurde dann gemeinsam das Eiweiß und seine Wirkung auf Körper und Seele betrachtet und über die tierischen Fette von Omega-3-Fettsäuren über Butter bis zum Talg gesprochen. Verkostungen von Butter (Demeter-Butter und Bio-Butter), Ölen (natives und raffiniertes Öl) sowie von Eiern (konventionell, Bio und Demeter) rundeten das Seminar, das auch noch Fleisch und Fisch behandelte, hervorragend ab.

Beim zweiten Kurs mit Dr. Petra Kühne standen die pflanzlichen Lebensmittel im Mittelpunkt. Getreide in der menschlichen Ernährungskultur, Getreidearten und ihre Planetenzuordnung, weitere Samen wie Amaranth oder Quinoa, verarbeitetes Getreide in Brot und Backwaren, gesundheitliche Bedeutung und die sinnliche Verkostung von verschiedenen Getreideflocken machten die Urnahrung des Menschen so richtig lebendig. Beim Gemüse ging Petra Kühne auf die Bedeutung der Dreigliederung, auf Kartoffeln und andere Knollen sowie darüber hinaus auf Obst ein. Verkostungen von Möhren im Vergleich von konventionellen und der biodynamisch gezüchteten Rodelika und von unterschiedlichen Traubensäften schulten die Teilnehmerinnen in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit. Das übereinstimmende Fazit lautete dann auch: „Sehr anregend, besonders spannend durch die Verbindung von Ernährungswissenschaft mit Rudolf Steiners Ausführungen zur anthroposophischen Ernährung, bitte unbedingt fortsetzen.“  

23.11.2010
Im Demeter-Seminar Ernährung aus anthroposophischer Sicht kennen lernen

Wie wichtig und inspirierend die Impulse von Rudolf Steiner auch heute noch sind, konnten biodynamische Akteure beim Seminar des Demeter e. V. erfahren. Beim Demeter e. V. werden diese Wurzeln der biodynamischen Bewegung gepflegt. Auch die entsprechende Fortbildung der Mitarbeiter und der Partner wird gefördert. Eine neue Seminarreihe zu Ernährung aus anthroposophischer Sicht gab jetzt wichtige Einblicke. Referentin Dr. Petra Kühne vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung in Bad Vilbel als überaus kompetente Expertin konnte die Teilnehmer sowohl mit den theoretischen Grundlagen als auch im Bezug auf die praktischen Konsequenzen bestens informieren.

Im Seminar „Die tierischen Lebensmittel – Qualität, Bedeutung, Empfehlungen“ konzentrierte man sich auf die Milch. Besonders interessant war für die elf Teilnehmerinnen die Blind-Verkostung von verschiedenen Milcharten. Die gesundheitlichen Aspekte der Milch, Unverträglichkeiten und Allergien fanden zudem besondere Aufmerk-samkeit. Inspiriert durch Texte über Ernährung von Rudolf Steiner wurde dann gemeinsam das Eiweiß und seine Wirkung auf Körper und Seele betrachtet und über die tierischen Fette von Omega-3-Fettsäuren über Butter bis zum Talg gesprochen. Verkostungen von Butter (Demeter-Butter und Bio-Butter), Ölen (natives und raffiniertes Öl) sowie von Eiern (konventionell, Bio und Demeter) rundeten das Seminar, das auch noch Fleisch und Fisch behandelte, hervorragend ab.

Beim zweiten Kurs mit Dr. Petra Kühne standen die pflanzlichen Lebensmittel im Mittelpunkt. Getreide in der menschlichen Ernährungskultur, Getreidearten und ihre Planetenzuordnung, weitere Samen wie Amaranth oder Quinoa, verarbeitetes Getreide in Brot und Backwaren, gesundheitliche Bedeutung und die sinnliche Verkostung von verschiedenen Getreideflocken machten die Urnahrung des Menschen so richtig lebendig. Beim Gemüse ging Petra Kühne auf die Bedeutung der Dreigliederung, auf Kartoffeln und andere Knollen sowie darüber hinaus auf Obst ein. Verkostungen von Möhren im Vergleich von konventionellen und der biodynamisch gezüchteten Rodelika und von unterschiedlichen Traubensäften schulten die Teilnehmerinnen in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit. Das übereinstimmende Fazit lautete dann auch: „Sehr anregend, besonders spannend durch die Verbindung von Ernährungswissenschaft mit Rudolf Steiners Ausführungen zur anthroposophischen Ernährung, bitte unbedingt fortsetzen.“