Freude über höhere Preise bei Demeter-Milchprodukten in tegut-Märkten

Freude über höhere Preise bei Demeter-Milchprodukten in tegut-Märkten

13.06.2006

Wie es gelingt, dass bei einer Preiserhöhung Verbraucher, Händler und Bauern zufrieden sind.
Wenn eine Preiserhöhung Freude auf fast allen Seiten auslöst, muss etwas ganz Besonderes dahinter stecken. Die gestiegenen Preise für Demeter-Milchprodukte beim hessischen Lebensmittelhändler tegut jedenfalls werden unisono von den bio-dynamischen Landwirten, der Molkerei Schrozberg und tegut-Chef Wolfgang Gutberlet begrüßt. Selbst tegut-Kunden, die nun etwas mehr zahlen müssen, zeigen Verständnis für diesen Schritt, weil das Unternehmen darstellt, dass die Preiserhöhung direkt beim Bauern ankommt.  
„Mir ist wichtig, dass Demeter-Bauern weiter bio-dynamisch wirtschaften können und für ihre wesensgemäße Tierhaltung das Geld bekommen, das sie brauchen. Ich bekomme dadurch ja auch eine qualitativ hochwertige Milch,“ betont Kundin Moni Wagner. Ihren Kindern schmeckt Demeter-Milch einfach am besten. Andere haben die Erfahrung gemacht, dass die bio-dynamischen Milchprodukte besonders bekömmlich sind und selbst bei Empfindlichkeit gegen Kuhmilch gut vertragen werden. „Wir haben inzwischen erste medizinische Hinweise auf die bessere Bekömmlichkeit der Milch von Hörner tragenden Kühen,“ unterstreicht Stephan Illi, Geschäftsführer der Demeter-Milcherzeugergemeinschaft.  
Demeter-Bauern verzichten aus Respekt vor der Natur der Tiere auf das schmerzhafte Enthornen der Kühe, das sonst üblich ist. Deshalb brauchen sie größere Ställe und ein aufwändigeres Herdenmanagement. „Hörner sind nicht etwa leblose, überflüssige Anhängsel sondern lebendige Organe, die gerade bei den Wiederkäuern in Verbindung stehen zur enormen Verdauungsleistung und so wohl auf die Milchqualität wirken,“ erläutert Illi.  
Für Reiner Gansloser, Demeter-Landwirt und im Vorstand der Schrozberger Molkerei, kommt als weiteres Qualitätsargument die Arbeit der bio-dynamischen Landwirte mit den Präparaten hinzu. Sie werden selbst hergestellt aus Baldrian, Kamille, Eichenrinde, fein zerriebenen Quarzkristallen, Schafgarbe oder einem Kuhhorn, das – mit Kuhdung gefüllt – im Frühherbst vergraben wird. Dieses Hornmist-Präparat wird im Frühjahr aus dem Horn geholt und in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt. Dynamisieren nennt Demeter das. Denn auf diese Weise lassen sich die gesammelten kosmischen Kräfte des Präparats unmittelbar auf das Wasser übertragen. Und das bringen die Bauern als feinen Sprühregen auf die Nutzflächen aus. Es wirkt dann wie in der Homöopathie energetisch auf Boden und Pflanzen. Das Ergebnis, wissenschaftlich erforscht: Durch die Biologisch-Dynamischen Präparate wird der Boden immer lebendiger. Seine Humusschicht wächst, die Pflanzen wachsen harmonischer und kräftiger. Die Wiesen werden kräuterreicher und die Milch durch dieses Futter aromatischer.  

„Die Demeter-Landwirte müssen mit ihrer Arbeit das Einkommen erzielen können, das es ihnen erlaubt, weiterhin diese hohe Qualität zu erzeugen,“ sagt Wolfgang Gutberlet entschlossen. Er kennt die Arbeit der Demeter-Bauern ebenso gut wie Molkereichef Friedemann Vogt. „Natürlich wollen viele Lieferanten höhere Preise und wir schauen sorgfältig, ob es gerechtfertigt ist, was hinter dieser Forderung steckt.“ Von den bio-dynamischen Milcherzeugern ließ sich der Fuldaer Händler überzeugen. Gemeinsam mit der Molkerei wurde beschlossen, den Preis für die Demeter-Milchprodukte von Schrozberg bei tegut zu erhöhen. „So wollen wir zur Existenzsicherung der bio-dynamischen Wirtschaftsweise beitragen. Ein ungewöhnliches Zeichen in Zeiten, in denen Geiz immer noch hochgerechnet wird – „doch nach unserer Überzeugung die Maßnahme, die sicherstellt, dass wir unseren Kunden auch in
Zukunft gute Lebensmittel anbieten können,“ kommentiert Wolfgang Gutberlet.

13.06.2006
Freude über höhere Preise bei Demeter-Milchprodukten in tegut-Märkten

Wie es gelingt, dass bei einer Preiserhöhung Verbraucher, Händler und Bauern zufrieden sind.
Wenn eine Preiserhöhung Freude auf fast allen Seiten auslöst, muss etwas ganz Besonderes dahinter stecken. Die gestiegenen Preise für Demeter-Milchprodukte beim hessischen Lebensmittelhändler tegut jedenfalls werden unisono von den bio-dynamischen Landwirten, der Molkerei Schrozberg und tegut-Chef Wolfgang Gutberlet begrüßt. Selbst tegut-Kunden, die nun etwas mehr zahlen müssen, zeigen Verständnis für diesen Schritt, weil das Unternehmen darstellt, dass die Preiserhöhung direkt beim Bauern ankommt.  
„Mir ist wichtig, dass Demeter-Bauern weiter bio-dynamisch wirtschaften können und für ihre wesensgemäße Tierhaltung das Geld bekommen, das sie brauchen. Ich bekomme dadurch ja auch eine qualitativ hochwertige Milch,“ betont Kundin Moni Wagner. Ihren Kindern schmeckt Demeter-Milch einfach am besten. Andere haben die Erfahrung gemacht, dass die bio-dynamischen Milchprodukte besonders bekömmlich sind und selbst bei Empfindlichkeit gegen Kuhmilch gut vertragen werden. „Wir haben inzwischen erste medizinische Hinweise auf die bessere Bekömmlichkeit der Milch von Hörner tragenden Kühen,“ unterstreicht Stephan Illi, Geschäftsführer der Demeter-Milcherzeugergemeinschaft.  
Demeter-Bauern verzichten aus Respekt vor der Natur der Tiere auf das schmerzhafte Enthornen der Kühe, das sonst üblich ist. Deshalb brauchen sie größere Ställe und ein aufwändigeres Herdenmanagement. „Hörner sind nicht etwa leblose, überflüssige Anhängsel sondern lebendige Organe, die gerade bei den Wiederkäuern in Verbindung stehen zur enormen Verdauungsleistung und so wohl auf die Milchqualität wirken,“ erläutert Illi.  
Für Reiner Gansloser, Demeter-Landwirt und im Vorstand der Schrozberger Molkerei, kommt als weiteres Qualitätsargument die Arbeit der bio-dynamischen Landwirte mit den Präparaten hinzu. Sie werden selbst hergestellt aus Baldrian, Kamille, Eichenrinde, fein zerriebenen Quarzkristallen, Schafgarbe oder einem Kuhhorn, das – mit Kuhdung gefüllt – im Frühherbst vergraben wird. Dieses Hornmist-Präparat wird im Frühjahr aus dem Horn geholt und in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt. Dynamisieren nennt Demeter das. Denn auf diese Weise lassen sich die gesammelten kosmischen Kräfte des Präparats unmittelbar auf das Wasser übertragen. Und das bringen die Bauern als feinen Sprühregen auf die Nutzflächen aus. Es wirkt dann wie in der Homöopathie energetisch auf Boden und Pflanzen. Das Ergebnis, wissenschaftlich erforscht: Durch die Biologisch-Dynamischen Präparate wird der Boden immer lebendiger. Seine Humusschicht wächst, die Pflanzen wachsen harmonischer und kräftiger. Die Wiesen werden kräuterreicher und die Milch durch dieses Futter aromatischer.  

„Die Demeter-Landwirte müssen mit ihrer Arbeit das Einkommen erzielen können, das es ihnen erlaubt, weiterhin diese hohe Qualität zu erzeugen,“ sagt Wolfgang Gutberlet entschlossen. Er kennt die Arbeit der Demeter-Bauern ebenso gut wie Molkereichef Friedemann Vogt. „Natürlich wollen viele Lieferanten höhere Preise und wir schauen sorgfältig, ob es gerechtfertigt ist, was hinter dieser Forderung steckt.“ Von den bio-dynamischen Milcherzeugern ließ sich der Fuldaer Händler überzeugen. Gemeinsam mit der Molkerei wurde beschlossen, den Preis für die Demeter-Milchprodukte von Schrozberg bei tegut zu erhöhen. „So wollen wir zur Existenzsicherung der bio-dynamischen Wirtschaftsweise beitragen. Ein ungewöhnliches Zeichen in Zeiten, in denen Geiz immer noch hochgerechnet wird – „doch nach unserer Überzeugung die Maßnahme, die sicherstellt, dass wir unseren Kunden auch in
Zukunft gute Lebensmittel anbieten können,“ kommentiert Wolfgang Gutberlet.