Erstmals Sommerhimbeeren vom Demeterhof in Sachsen

Erstmals Sommerhimbeeren vom Demeterhof in Sachsen

27.06.2011
Auf dem Demeterhof der Helene-Maier-Stiftung in Theisewitz bei Nossen hat erstmals die Ernte von Sommerhimbeeren begonnen. Heute geht die erste Lieferung an den Bio-Großhändler Naturkost Erfurt.
 
Die Naturkost Erfurt GmbH verteilt die sächsischen Demeter-Himbeeren dann in ganz Mitteldeutschland und Nordbayern an 250 Einzelhändler und Großverbraucher wie Bioläden, Bio-Caterings, Gaststätten mit Bio-Angeboten oder Waldorf-Einrichtungen. Damit werden die Himbeeren aus Theisewitz von Dresden bis Eisenach und Wittenberge bis Bayreuth vernascht.
 
Nach Angaben von Nadja Müller, die mit ihrem Mann Christoph Müller gemeinsam die Landwirtschaft leitet, wurden in den letzten Jahren  Herbsthimbeeren angebaut. Daraus habe sich eine Eigendynamik entwickelt. Es gab eine große Nachfrage und so wurde parallel zur Frischvermarktung eine Verarbeitungsstrecke aufgebaut, wo beispielsweise Himbeermarmelade hergestellt wird, sagte die Betriebsleiterin weiter.
 
Die Sommerhimbeeren wachsen auf einem Hektar Fläche, die Herbsthimbeeren auf einem halben Hektar. Sie wurden im vergangenen Jahr gepflanzt und können nun in diesem und dem nächsten Jahr geerntet werden. Ebenso wie bei Erdbeeren dauert die Saison etwa vier Wochen, erzählt Nadja Müller. Angebaut wird alles nach ökologischen Richtlinien ohne irgendwelche Pestizide oder andere Chemikalien.
 
Die Helene-Maier-Stiftung wurde 1996 gegründet. In ökologischer Landwirtschaft wurden vorwiegend Äpfel angebaut. Inzwischen gibt es neben Äpfeln auch verschiedene Beerenarten wie Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren. Zum heutigen Demeter-Betrieb gehört auch eine Mutterkuhherde mit 30 Tieren, die für den wichtigen Mistdünger sorgt.
 
Die gemeinnützige Stiftung wurde auf dem Vierseitenhof in Theisewitz von Rudolf Presl gegründet und führt berufliche und soziale Reintegrationsmaßnahmen für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen durch. In den therapeutischen Programmen werden bis zu 35 Personen betreut und auf ihrem Weg zurück in den Alltag nach einer Erkrankung oder einem Unfall begleitet. Arbeitsmöglichkeiten bestehen in Metall- und Holzwerkstatt, im Bau der Gärtnerei und Landwirtschaft sowie in einem modernen Büroarbeitsbereich.
 
Mehr Infos unter:
www.helene-maier-stiftung.de

 

27.06.2011
Erstmals Sommerhimbeeren vom Demeterhof in Sachsen
Auf dem Demeterhof der Helene-Maier-Stiftung in Theisewitz bei Nossen hat erstmals die Ernte von Sommerhimbeeren begonnen. Heute geht die erste Lieferung an den Bio-Großhändler Naturkost Erfurt.
 
Die Naturkost Erfurt GmbH verteilt die sächsischen Demeter-Himbeeren dann in ganz Mitteldeutschland und Nordbayern an 250 Einzelhändler und Großverbraucher wie Bioläden, Bio-Caterings, Gaststätten mit Bio-Angeboten oder Waldorf-Einrichtungen. Damit werden die Himbeeren aus Theisewitz von Dresden bis Eisenach und Wittenberge bis Bayreuth vernascht.
 
Nach Angaben von Nadja Müller, die mit ihrem Mann Christoph Müller gemeinsam die Landwirtschaft leitet, wurden in den letzten Jahren  Herbsthimbeeren angebaut. Daraus habe sich eine Eigendynamik entwickelt. Es gab eine große Nachfrage und so wurde parallel zur Frischvermarktung eine Verarbeitungsstrecke aufgebaut, wo beispielsweise Himbeermarmelade hergestellt wird, sagte die Betriebsleiterin weiter.
 
Die Sommerhimbeeren wachsen auf einem Hektar Fläche, die Herbsthimbeeren auf einem halben Hektar. Sie wurden im vergangenen Jahr gepflanzt und können nun in diesem und dem nächsten Jahr geerntet werden. Ebenso wie bei Erdbeeren dauert die Saison etwa vier Wochen, erzählt Nadja Müller. Angebaut wird alles nach ökologischen Richtlinien ohne irgendwelche Pestizide oder andere Chemikalien.
 
Die Helene-Maier-Stiftung wurde 1996 gegründet. In ökologischer Landwirtschaft wurden vorwiegend Äpfel angebaut. Inzwischen gibt es neben Äpfeln auch verschiedene Beerenarten wie Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren. Zum heutigen Demeter-Betrieb gehört auch eine Mutterkuhherde mit 30 Tieren, die für den wichtigen Mistdünger sorgt.
 
Die gemeinnützige Stiftung wurde auf dem Vierseitenhof in Theisewitz von Rudolf Presl gegründet und führt berufliche und soziale Reintegrationsmaßnahmen für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen durch. In den therapeutischen Programmen werden bis zu 35 Personen betreut und auf ihrem Weg zurück in den Alltag nach einer Erkrankung oder einem Unfall begleitet. Arbeitsmöglichkeiten bestehen in Metall- und Holzwerkstatt, im Bau der Gärtnerei und Landwirtschaft sowie in einem modernen Büroarbeitsbereich.
 
Mehr Infos unter:
www.helene-maier-stiftung.de