Demeter-Verband fordert Korrektur der EEG-Förderung

Biogas darf Ökolandbau nicht verdrängen

Demeter-Verband fordert Korrektur der EEG-Förderung

19.01.2012

„Biogaslandwirte können Ökobauern bei den Pachtflächen verdrängen,  weil sie besser gefördert werden. Das ist eine Fehlentwicklung,  die ökologische Probleme verursacht. Sie beruht auf einer falschen politischen Weichenstellung“, stellt Demeter-Vorstand Stephan Illi fest. Die hohe Förderung des Energiepflanzenanbaus sei ineffizient und habe negative Effekte auf die Nachhaltigkeit im ländlichen Raum. Konventionelle wie auch Ökobauern verlören durch die Flächenkonkurrenz der Biogasanlagenbetreiber ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Dieser Effekt sei in verschiedenen Regionen im ganzen Bundesgebiet zu beobachten, so Demeter-Berater Ulrich Mück im Vorfeld einer Veranstaltung von Demeter Bayern. Fachreferenten aus Hochschule und Praxis fragen bei dieser Tagung am heutigen Donnerstag „Wie Bio ist Biogas?“. Denn nicht nur wirtschaftliche Verdrängung, sondern auch negative Effekte des Energiepflanzenbooms auf Böden, Gewässer, Biodiversität und Klimaschutz werden in Wissenschaft und Praxis diskutiert. „Für das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung von 20 % ökologisch bewirtschafteter Fläche ist die überzogene Biogasförderung kontraproduktiv“, so Demeter-Vorstand Illi. Er fordert eine rasche und gründliche Korrektur dieser Fehlentwicklung  beim Energiepflanzenanbau wie es aktuell auch der BioÖkonomieRat der Bundesregierung empfiehlt. Der Demeter-Verband  hat dazu ein Positionspapier vorgelegt.

 

 

 

 

Ansprechpartner:

 

Renée Herrnkind, Pressesprecherin des Demeter e. V

Michael Olbrich-Majer, Demeter e. V.,

Tel.: 06155/846943, Fax: 06155/846911, michael [ / dot \ ] olbrich[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de

19.01.2012
Demeter-Verband fordert Korrektur der EEG-Förderung
Biogas darf Ökolandbau nicht verdrängen

„Biogaslandwirte können Ökobauern bei den Pachtflächen verdrängen,  weil sie besser gefördert werden. Das ist eine Fehlentwicklung,  die ökologische Probleme verursacht. Sie beruht auf einer falschen politischen Weichenstellung“, stellt Demeter-Vorstand Stephan Illi fest. Die hohe Förderung des Energiepflanzenanbaus sei ineffizient und habe negative Effekte auf die Nachhaltigkeit im ländlichen Raum. Konventionelle wie auch Ökobauern verlören durch die Flächenkonkurrenz der Biogasanlagenbetreiber ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Dieser Effekt sei in verschiedenen Regionen im ganzen Bundesgebiet zu beobachten, so Demeter-Berater Ulrich Mück im Vorfeld einer Veranstaltung von Demeter Bayern. Fachreferenten aus Hochschule und Praxis fragen bei dieser Tagung am heutigen Donnerstag „Wie Bio ist Biogas?“. Denn nicht nur wirtschaftliche Verdrängung, sondern auch negative Effekte des Energiepflanzenbooms auf Böden, Gewässer, Biodiversität und Klimaschutz werden in Wissenschaft und Praxis diskutiert. „Für das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung von 20 % ökologisch bewirtschafteter Fläche ist die überzogene Biogasförderung kontraproduktiv“, so Demeter-Vorstand Illi. Er fordert eine rasche und gründliche Korrektur dieser Fehlentwicklung  beim Energiepflanzenanbau wie es aktuell auch der BioÖkonomieRat der Bundesregierung empfiehlt. Der Demeter-Verband  hat dazu ein Positionspapier vorgelegt.

 

 

 

 

Ansprechpartner:

 

Renée Herrnkind, Pressesprecherin des Demeter e. V

Michael Olbrich-Majer, Demeter e. V.,

Tel.: 06155/846943, Fax: 06155/846911, michael [ / dot \ ] olbrich@demeter [ / dot \ ] de