Demeter-Verband für Weiterführung der biodynamischen Stiftungsprofessur

Demeter-Verband für Weiterführung der biodynamischen Stiftungsprofessur

03.11.2010

Demeter, der Verband für Biodynamische Wirtschaftsweise, teilt die Sorge der Studenten um das Profil des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel-Witzenhausen. Die dort vor sechs Jahren eingerichtete Stiftungsprofessur Biologisch-dynamische Landwirtschaft will die Hochschulleitung trotz Angebot der Stifter offenbar nicht fortführen. Das Streichen der weltweit einzigen biodynamischen Professur erfolgt gegen den Wunsch von Studierenden und Ehemaligen. Auch Evaluierungsgremium und Fachbereichsrat haben sich für die Fortführung der Professur ausgesprochen. Hier zeigt sich wohl auch eine hochschulinterne Auseinandersetzung um den künftigen Kurs in Witzenhausen. „Die Universität muss darauf achten, dass der bundesweit einzigartige Studiengang Ökologische Agrarwissenschaften für Studierende weiterhin attraktiv bleibt“, betont Demeter-Vorstand Stephan Illi, der in Kassel-Witzenhausen studiert hat. „Das biodynamische Angebot in Forschung und Lehre stärkt die Kompetenz des Hochschulstandorts für praxisbezogenen Ökolandbau.“ Die Forschung zu Methoden der Demeter-Betriebe, darunter viele preisgekrönte innovative Landwirte, könne zudem helfen, den Ökolandbau insgesamt weiter zu entwickeln. Damit plädiert die biodynamische Demeter-Gemeinschaft für eine Fortsetzung der Stiftungsprofessur.

03.11.2010
Demeter-Verband für Weiterführung der biodynamischen Stiftungsprofessur

Demeter, der Verband für Biodynamische Wirtschaftsweise, teilt die Sorge der Studenten um das Profil des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel-Witzenhausen. Die dort vor sechs Jahren eingerichtete Stiftungsprofessur Biologisch-dynamische Landwirtschaft will die Hochschulleitung trotz Angebot der Stifter offenbar nicht fortführen. Das Streichen der weltweit einzigen biodynamischen Professur erfolgt gegen den Wunsch von Studierenden und Ehemaligen. Auch Evaluierungsgremium und Fachbereichsrat haben sich für die Fortführung der Professur ausgesprochen. Hier zeigt sich wohl auch eine hochschulinterne Auseinandersetzung um den künftigen Kurs in Witzenhausen. „Die Universität muss darauf achten, dass der bundesweit einzigartige Studiengang Ökologische Agrarwissenschaften für Studierende weiterhin attraktiv bleibt“, betont Demeter-Vorstand Stephan Illi, der in Kassel-Witzenhausen studiert hat. „Das biodynamische Angebot in Forschung und Lehre stärkt die Kompetenz des Hochschulstandorts für praxisbezogenen Ökolandbau.“ Die Forschung zu Methoden der Demeter-Betriebe, darunter viele preisgekrönte innovative Landwirte, könne zudem helfen, den Ökolandbau insgesamt weiter zu entwickeln. Damit plädiert die biodynamische Demeter-Gemeinschaft für eine Fortsetzung der Stiftungsprofessur.