Demeter trauert um Jochen Ackermann und Andreas Amberger

Demeter trauert um Jochen Ackermann und Andreas Amberger

01.09.2009

Mit Bestürzung hat die Demeter-Markengemeinschaft auf den plötzlichen Tod zweier ihrer Mitglieder reagiert. Bei einer Bergtour verunglückten der Demeter-Landwirt Jochen Ackermann (Seeon) und der Geschäftsführer der Demeter-Milchbauerngemeinschaft Andreas Amberger.

Jochen Ackermann (54 Jahre) hinterlässt seine Frau Beatrice und zwei erwachsene Töchter. Er zählte seit vielen Jahren zu den profiliertesten biodynamischen Landwirten in Bayern. Auf seinem Demeter-Hof in Seeon, der in zweiter Generation seit über 50 Jahren nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet wird, setzte er Zeichen für eine eigenständige Rinderzucht mit Natursprung. Der Ackermann-Stallkalender zur Bedeckung nach Gestirns-Konstellationen war für viele Landwirte ein wichtiger Begleiter. Lange Jahre war Jochen Ackermann im Aufsichtsrat der Milchwerke Berchtesgadener Land und lenkte jetzt als Vorstand die Geschicke dieser Demeter-Molkerei mit. Sein Wort war immer geschätzt, sein fundiertes Wissen über die Biologisch-Dynamische Wirtschaftweise gefragt und sein großes Herz machte ihn beliebt bei allen, die ihn kennen lernen durften. Seine große Liebe und Aufmerksamkeit galt seiner Familie, der Rinder- und Pferdezucht, den Biologisch-Dynamischen Präparaten und der Konstellationsforschung, die er in vielen Vorträgen lebendig werden ließ sowie den Bergen, in denen er auf vielen Touren umsichtig unterwegs war.

Andreas Amberger (39 Jahre) war seit dreieinhalb Jahren als Berater im Chiemgau und als Geschäftsführer der Milchbauerngemeinschaft aktiv. Mit seinem mitreißenden Idealismus und seiner enthusiastischen Beharrlichkeit engagierte er sich für Demeter und seine Milchbauern. Ein besonderes Anliegen war ihm die Weiterentwicklung der biodynamischen Qualität. Stabile und angemessene Milchpreise standen im Zentrum seines Engagements. Gemeinsam mit allen Beteiligten war es ihm wichtig, Vereinbarungen zu finden, die dem Demeter-Landwirt seinen Mehraufwand dauerhaft ermöglichen. All die Themen, die ihm immer ein Herzensanliegen waren, müssen jetzt in seinem Sinne weiter bearbeitet werden. Demeter-Vorstand Stephan Illi würdigte die beiden biodynamischen Akteure aus dem Chiemgau: „Es ist tragisch, diese beiden engagierten Kämpfer für unsere gemeinsamen Ziele so zu verlieren. Sie hinterlassen eine riesige Lücke.“

01.09.2009
Demeter trauert um Jochen Ackermann und Andreas Amberger

Mit Bestürzung hat die Demeter-Markengemeinschaft auf den plötzlichen Tod zweier ihrer Mitglieder reagiert. Bei einer Bergtour verunglückten der Demeter-Landwirt Jochen Ackermann (Seeon) und der Geschäftsführer der Demeter-Milchbauerngemeinschaft Andreas Amberger.

Jochen Ackermann (54 Jahre) hinterlässt seine Frau Beatrice und zwei erwachsene Töchter. Er zählte seit vielen Jahren zu den profiliertesten biodynamischen Landwirten in Bayern. Auf seinem Demeter-Hof in Seeon, der in zweiter Generation seit über 50 Jahren nach Demeter-Prinzipien bewirtschaftet wird, setzte er Zeichen für eine eigenständige Rinderzucht mit Natursprung. Der Ackermann-Stallkalender zur Bedeckung nach Gestirns-Konstellationen war für viele Landwirte ein wichtiger Begleiter. Lange Jahre war Jochen Ackermann im Aufsichtsrat der Milchwerke Berchtesgadener Land und lenkte jetzt als Vorstand die Geschicke dieser Demeter-Molkerei mit. Sein Wort war immer geschätzt, sein fundiertes Wissen über die Biologisch-Dynamische Wirtschaftweise gefragt und sein großes Herz machte ihn beliebt bei allen, die ihn kennen lernen durften. Seine große Liebe und Aufmerksamkeit galt seiner Familie, der Rinder- und Pferdezucht, den Biologisch-Dynamischen Präparaten und der Konstellationsforschung, die er in vielen Vorträgen lebendig werden ließ sowie den Bergen, in denen er auf vielen Touren umsichtig unterwegs war.

Andreas Amberger (39 Jahre) war seit dreieinhalb Jahren als Berater im Chiemgau und als Geschäftsführer der Milchbauerngemeinschaft aktiv. Mit seinem mitreißenden Idealismus und seiner enthusiastischen Beharrlichkeit engagierte er sich für Demeter und seine Milchbauern. Ein besonderes Anliegen war ihm die Weiterentwicklung der biodynamischen Qualität. Stabile und angemessene Milchpreise standen im Zentrum seines Engagements. Gemeinsam mit allen Beteiligten war es ihm wichtig, Vereinbarungen zu finden, die dem Demeter-Landwirt seinen Mehraufwand dauerhaft ermöglichen. All die Themen, die ihm immer ein Herzensanliegen waren, müssen jetzt in seinem Sinne weiter bearbeitet werden. Demeter-Vorstand Stephan Illi würdigte die beiden biodynamischen Akteure aus dem Chiemgau: „Es ist tragisch, diese beiden engagierten Kämpfer für unsere gemeinsamen Ziele so zu verlieren. Sie hinterlassen eine riesige Lücke.“