Demeter setzt auf internationalen Widerstand gegen

Demeter setzt auf internationalen Widerstand gegen

29.03.2006

Demeter, die Organisation der bio-dynamischen Bauern, mobilisiert seine europäischen Partner gegen den Brüsseler Vorschlag zur Revision der EU-Bio-Verordnung. Demeter-Bund-Vorstand Joachim Bauck hat seine Kollegen in 25 EU-Ländern über die Kritikpunkte informiert. „Sie teilen unsere Bedenken und werden in ihren Ländern die zuständigen Politiker ansprechen. So wollen wir in einer konzertierten Aktion verhindern, dass die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln nun völlig neu auf niedrigstem Niveau definiert wird.“ Als internationales Netzwerk kann Demeter in Deutschland auf Mitstreiter in allen EU-Staaten zählen. „Damit wird der Druck auf Brüssel erhöht,“ betont Bauck, der auch Vorstand im Bundesverband Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) mit Sitz in Berlin ist.

Die deutschen Entscheider in den Bundes- und Landesministerien hat Bauck bereits angeschrieben um zu verhindern, dass im Schnellverfahren eine grundlegende Revision der EU-Bio-Verordnung durchgesetzt wird. Besonders kritisch sieht Demeter, dass der Begriff „Bio“, der bisher ausreichend gut geregelt war, nur noch unzureichend geschützt werden solle. Außerdem kritisiert die älteste ökologische Bewegung, dass die bewährte Prozesskontrolle aufgegeben werden solle. „Völlig am Verbraucherinteresse vorbei geht auch die vorgesehene Regelung, die es den Anbauorganisationen erschweren würde, ihre eigenen, über das EU-Mindestmaß hinausgehenden Standards zu kommunizieren.“

29.03.2006
Demeter setzt auf internationalen Widerstand gegen

Demeter, die Organisation der bio-dynamischen Bauern, mobilisiert seine europäischen Partner gegen den Brüsseler Vorschlag zur Revision der EU-Bio-Verordnung. Demeter-Bund-Vorstand Joachim Bauck hat seine Kollegen in 25 EU-Ländern über die Kritikpunkte informiert. „Sie teilen unsere Bedenken und werden in ihren Ländern die zuständigen Politiker ansprechen. So wollen wir in einer konzertierten Aktion verhindern, dass die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln nun völlig neu auf niedrigstem Niveau definiert wird.“ Als internationales Netzwerk kann Demeter in Deutschland auf Mitstreiter in allen EU-Staaten zählen. „Damit wird der Druck auf Brüssel erhöht,“ betont Bauck, der auch Vorstand im Bundesverband Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) mit Sitz in Berlin ist.

Die deutschen Entscheider in den Bundes- und Landesministerien hat Bauck bereits angeschrieben um zu verhindern, dass im Schnellverfahren eine grundlegende Revision der EU-Bio-Verordnung durchgesetzt wird. Besonders kritisch sieht Demeter, dass der Begriff „Bio“, der bisher ausreichend gut geregelt war, nur noch unzureichend geschützt werden solle. Außerdem kritisiert die älteste ökologische Bewegung, dass die bewährte Prozesskontrolle aufgegeben werden solle. „Völlig am Verbraucherinteresse vorbei geht auch die vorgesehene Regelung, die es den Anbauorganisationen erschweren würde, ihre eigenen, über das EU-Mindestmaß hinausgehenden Standards zu kommunizieren.“