Demeter NRW feiert 50sten Geburtstag

Zukunft braucht Gestalter

Demeter NRW feiert 50sten Geburtstag

05.10.2011

Am Sonntag, 2. Oktober, hat der NRW-Landesverband von Demeter, auf dem Schepershof im Windrather Tal seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. „Kein anderer Ökoverband kann auf so eine lange Geschichte zurückschauen. Und kein anderer Verband hat die Zukunft des ökologischen Landbaus so entscheidend geprägt und gestaltet wie Demeter“, ließ NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel vor über 100 Demeter-Mitgliedern, -Freunden und -Förderern bei der Jubiläumsfeier ausrichten. Diese nutzten die Feier auf dem Demeter-Hof bei Velbert nicht nur, um auf die vergangenen 50 Jahre zurückzublicken, sondern auch um sich über Konzepte für die Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft auszutauschen.

Bereits 1961 gründeten Landwirte und Gärtner die erste Anbauorganisation des ökologischen Landbaus in Nordrhein-Westfalen. Lange bevor Bio-Lebensmittel zum Trend wurden, bereiteten diese Pioniere der biologisch-dynamischen Landwirtschaft den Boden für den Ökolandbau von heute. Waren es Anfang der siebziger Jahre nur eine Handvoll Höfe und Gärtnereien, die biologisch-dynamisch wirtschafteten, so sind es inzwischen 115 Erzeugerbetriebe, die sich in NRW im Demeter-Verband zusammengeschlossen sind. Dazu zählen landwirtschaftliche Betriebe, Gartenbaubetriebe und Imkereien mit ganz unterschiedlichen Strukturen: vom Familienbetrieb, über sozialtherapeutische Einrichtungen bis zu Höfen und Gärtnereien in gemeinnütziger Trägerschaft. Sie bewirtschaften insgesamt über 4000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.

Das Motto des Demeter-Landesverbandes NRW für das Jubiläumsjahr lautet „Zukunft braucht Gestalter“ und macht deutlich, dass der fünfzigste Geburtstag des Landesverbandes zwar ein guter Zeitpunkt ist, auf das Erreichte zurückzuschauen.  „Unser Blick richtet sich aber in erster Linie nach vorne, wir wollen die Zukunft der Landwirtschaft gestalten“, betont Ute Rönnebeck, Geschäftsführerin von Demeter NRW. Und das heißt für Demeter NRW, dass nicht nur landwirtschaftliche Aspekte wie die Züchtung und die Verbesserung Bodenfruchtbarkeit eine Rolle spielen dürfen, sondern dass auch soziale, wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte in Zukunft noch stärker bei der Erzeugung von Lebensmitteln berücksichtigt werden.

05.10.2011
Demeter NRW feiert 50sten Geburtstag
Zukunft braucht Gestalter

Am Sonntag, 2. Oktober, hat der NRW-Landesverband von Demeter, auf dem Schepershof im Windrather Tal seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. „Kein anderer Ökoverband kann auf so eine lange Geschichte zurückschauen. Und kein anderer Verband hat die Zukunft des ökologischen Landbaus so entscheidend geprägt und gestaltet wie Demeter“, ließ NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel vor über 100 Demeter-Mitgliedern, -Freunden und -Förderern bei der Jubiläumsfeier ausrichten. Diese nutzten die Feier auf dem Demeter-Hof bei Velbert nicht nur, um auf die vergangenen 50 Jahre zurückzublicken, sondern auch um sich über Konzepte für die Zukunft der biologisch-dynamischen Landwirtschaft auszutauschen.

Bereits 1961 gründeten Landwirte und Gärtner die erste Anbauorganisation des ökologischen Landbaus in Nordrhein-Westfalen. Lange bevor Bio-Lebensmittel zum Trend wurden, bereiteten diese Pioniere der biologisch-dynamischen Landwirtschaft den Boden für den Ökolandbau von heute. Waren es Anfang der siebziger Jahre nur eine Handvoll Höfe und Gärtnereien, die biologisch-dynamisch wirtschafteten, so sind es inzwischen 115 Erzeugerbetriebe, die sich in NRW im Demeter-Verband zusammengeschlossen sind. Dazu zählen landwirtschaftliche Betriebe, Gartenbaubetriebe und Imkereien mit ganz unterschiedlichen Strukturen: vom Familienbetrieb, über sozialtherapeutische Einrichtungen bis zu Höfen und Gärtnereien in gemeinnütziger Trägerschaft. Sie bewirtschaften insgesamt über 4000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.

Das Motto des Demeter-Landesverbandes NRW für das Jubiläumsjahr lautet „Zukunft braucht Gestalter“ und macht deutlich, dass der fünfzigste Geburtstag des Landesverbandes zwar ein guter Zeitpunkt ist, auf das Erreichte zurückzuschauen.  „Unser Blick richtet sich aber in erster Linie nach vorne, wir wollen die Zukunft der Landwirtschaft gestalten“, betont Ute Rönnebeck, Geschäftsführerin von Demeter NRW. Und das heißt für Demeter NRW, dass nicht nur landwirtschaftliche Aspekte wie die Züchtung und die Verbesserung Bodenfruchtbarkeit eine Rolle spielen dürfen, sondern dass auch soziale, wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte in Zukunft noch stärker bei der Erzeugung von Lebensmitteln berücksichtigt werden.