Demeter International: Treffen in Deutschland

Die Qualität von Demeter und biodynamischen Produkten definieren

Demeter International: Treffen in Deutschland

11.07.2011

Was ist das Entscheidende für eine ganzheitliche Ernährung, woran machen wir die Qualität von Lebensmitteln fest? Beim Treffen von Demeter International in Deutschland wurden diese Fragen intensiv diskutiert. Vorträge über die innere Qualität von Lebensmitteln und Informationen zur Untersuchung von Qualitätsmerkmalen sowie soziale und philosophische Aspekte lieferten eine gute Basis für Workshops und Gespräche.

 

Die 40 Delegierten aus 20 Ländern besichtigten während ihrer Tagung in Loheland bei Fulda auch Demeter-Höfe wie den Dottenfelderhof in Bad Vilbel und zukunftsfähige Betriebe wie die Bingenheimer Saatgut AG in der Wetterau. Bei Verarbeitern und Einzelhändlern wurde den internationalen Gästen der Einblick in die Herstellung und den Handel von Demeter-Produkten in Deutschland ermöglicht.

 

Demeter International trifft sich jedes Jahr im Sommer, um die biodynamischen weltweiten Aktivitäten auszutauschen und zu harmonisieren. Dieses Jahr fand das Treffen in Loheland statt, einem geschichtsträchtigen Demeter-Zentrum in der Rhön. Der Demeter e. V., der die biodynamische Demeter-Arbeit in Deutschland koordiniert, hatte die Tagung vorbereitet. Loheland als anthroposophisches Zentrum mit einem landwirtschaftlichen Hof, Waldorf-Schule und guten Tagungsmöglichkeiten bot das passende Ambiente für eine konstruktive Zusammenarbeit der Delegierten.

 

Die lebhafte Debatte um die Qualitätsfragen zeigte, dass nicht zuletzt die Überzeugung der biodynamischen Erzeuger und Verarbeiter eine wesentliche Rolle spielt. „Das wird in den kommenden Jahren zu neuen Perspektiven führen: auf dem ökonomischen Sektor werden Gerechtigkeit, faire Preise und Transparenz unerlässlich werden. Die positiven Aspekte der biodynamischen Landwirtschaft für die Umwelt werden als wichtiger Dienst für die Menschheit erkannt werden,“ betonten die Delegierten. Als Aufgabe stelle sich nun, diese Konzepte durch das Demeter-Qualitätsmanagement umzusetzen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern differenziert darzustellen.

 

Demeter International hat gute Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Immer mehr Flächen werden biodynamisch bewirtschaftet. „Die positiven Wirkungen für die Welt, für das globale Klima und die Ernährung der Menschheit bieten ermutigende Perspektiven,“ lautete ein Fazit des Treffens.

11.07.2011
Demeter International: Treffen in Deutschland
Die Qualität von Demeter und biodynamischen Produkten definieren

Was ist das Entscheidende für eine ganzheitliche Ernährung, woran machen wir die Qualität von Lebensmitteln fest? Beim Treffen von Demeter International in Deutschland wurden diese Fragen intensiv diskutiert. Vorträge über die innere Qualität von Lebensmitteln und Informationen zur Untersuchung von Qualitätsmerkmalen sowie soziale und philosophische Aspekte lieferten eine gute Basis für Workshops und Gespräche.

 

Die 40 Delegierten aus 20 Ländern besichtigten während ihrer Tagung in Loheland bei Fulda auch Demeter-Höfe wie den Dottenfelderhof in Bad Vilbel und zukunftsfähige Betriebe wie die Bingenheimer Saatgut AG in der Wetterau. Bei Verarbeitern und Einzelhändlern wurde den internationalen Gästen der Einblick in die Herstellung und den Handel von Demeter-Produkten in Deutschland ermöglicht.

 

Demeter International trifft sich jedes Jahr im Sommer, um die biodynamischen weltweiten Aktivitäten auszutauschen und zu harmonisieren. Dieses Jahr fand das Treffen in Loheland statt, einem geschichtsträchtigen Demeter-Zentrum in der Rhön. Der Demeter e. V., der die biodynamische Demeter-Arbeit in Deutschland koordiniert, hatte die Tagung vorbereitet. Loheland als anthroposophisches Zentrum mit einem landwirtschaftlichen Hof, Waldorf-Schule und guten Tagungsmöglichkeiten bot das passende Ambiente für eine konstruktive Zusammenarbeit der Delegierten.

 

Die lebhafte Debatte um die Qualitätsfragen zeigte, dass nicht zuletzt die Überzeugung der biodynamischen Erzeuger und Verarbeiter eine wesentliche Rolle spielt. „Das wird in den kommenden Jahren zu neuen Perspektiven führen: auf dem ökonomischen Sektor werden Gerechtigkeit, faire Preise und Transparenz unerlässlich werden. Die positiven Aspekte der biodynamischen Landwirtschaft für die Umwelt werden als wichtiger Dienst für die Menschheit erkannt werden,“ betonten die Delegierten. Als Aufgabe stelle sich nun, diese Konzepte durch das Demeter-Qualitätsmanagement umzusetzen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern differenziert darzustellen.

 

Demeter International hat gute Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Immer mehr Flächen werden biodynamisch bewirtschaftet. „Die positiven Wirkungen für die Welt, für das globale Klima und die Ernährung der Menschheit bieten ermutigende Perspektiven,“ lautete ein Fazit des Treffens.