Demeter fordert Aktionsplan Ökolandbau

Empfehlungen des Nachhaltigkeitsrates zügig umsetzen

Demeter fordert Aktionsplan Ökolandbau

12.08.2011

Demeter-Vorstand Stephan Illi begrüßt die Empfehlung des Rates für Nachhaltigkeit an die Politik, den Ökolandbau deutlich stärker zu fördern. Obwohl der Flächenanteil des Ökolandbaus zu Recht ein Indikator der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sei und der von der EU angestrebten multifunktionalen Landwirtschaft am nächsten komme, werde er bei der Forschungsförderung des Bundes bisher vernachlässigt.

„Die Potenziale der Ökologischen Landwirtschaft für eine Ressourcen schonende und klimaeffiziente Erzeugung von Lebensmitteln müssen mit Hilfe eines Aktionsplanes Ökolandbau erweitert und mehr Landwirten als bisher zugänglich werden." Dazu gehöre vorrangig  eine erhebliche Aufstockung der Forschungsmittel und die Integration des Ökolandbaus in die Forschungsstrategie zur Bio-Ökonomie. „Um die angestrebten 20 % Ökolandbau zu erreichen, brauchen wir unbedingt den entsprechenden Anteil an Forschungsmitteln. Andernfalls kommen die Vorzüge des Ökolandbaus für die Umwelt und das Leben auf dem Land anderen Staaten mit hohem Ökoanteil zugute. Deutschland verschenkt bereits jetzt ökosozialen Fortschritt, denn ein Großteil der Bioware wird zunehmend importiert“, erklärt der Agraringenieur Illi. Der Ökolandbau müsse zum Leitbild werden, auch für die Neuordnung der EU-Agrarpolitik.

Demeter setzt sich als Öko-Pionier, der  Landwirte, Lebensmittelhersteller, Händler und Verbraucher seit mehr als 80 Jahren unter einem Verbandsdach vereint, für eine Ökologische Landwirtschaft in  Deutschland und auf allen Kontinenten der Welt  ein. 

12.08.2011
Demeter fordert Aktionsplan Ökolandbau
Empfehlungen des Nachhaltigkeitsrates zügig umsetzen

Demeter-Vorstand Stephan Illi begrüßt die Empfehlung des Rates für Nachhaltigkeit an die Politik, den Ökolandbau deutlich stärker zu fördern. Obwohl der Flächenanteil des Ökolandbaus zu Recht ein Indikator der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sei und der von der EU angestrebten multifunktionalen Landwirtschaft am nächsten komme, werde er bei der Forschungsförderung des Bundes bisher vernachlässigt.

„Die Potenziale der Ökologischen Landwirtschaft für eine Ressourcen schonende und klimaeffiziente Erzeugung von Lebensmitteln müssen mit Hilfe eines Aktionsplanes Ökolandbau erweitert und mehr Landwirten als bisher zugänglich werden." Dazu gehöre vorrangig  eine erhebliche Aufstockung der Forschungsmittel und die Integration des Ökolandbaus in die Forschungsstrategie zur Bio-Ökonomie. „Um die angestrebten 20 % Ökolandbau zu erreichen, brauchen wir unbedingt den entsprechenden Anteil an Forschungsmitteln. Andernfalls kommen die Vorzüge des Ökolandbaus für die Umwelt und das Leben auf dem Land anderen Staaten mit hohem Ökoanteil zugute. Deutschland verschenkt bereits jetzt ökosozialen Fortschritt, denn ein Großteil der Bioware wird zunehmend importiert“, erklärt der Agraringenieur Illi. Der Ökolandbau müsse zum Leitbild werden, auch für die Neuordnung der EU-Agrarpolitik.

Demeter setzt sich als Öko-Pionier, der  Landwirte, Lebensmittelhersteller, Händler und Verbraucher seit mehr als 80 Jahren unter einem Verbandsdach vereint, für eine Ökologische Landwirtschaft in  Deutschland und auf allen Kontinenten der Welt  ein.