Demeter-Fachgruppe Bäcker im Chiemgau: Verbindliche Zusammenarbeit Bauer – Verarbeiter wichtigstes Ziel

Demeter-Fachgruppe Bäcker im Chiemgau: Verbindliche Zusammenarbeit Bauer – Verarbeiter wichtigstes Ziel

26.06.2008

Das Treffen der Demeter-Fachgruppe Bäcker führte in den Süden Bayerns zur  Bäckerei Steingraber  in Vagen und zum Demeter-Hof der Familie Hubert Steffl im Chiemgau. Die rund 50 Teilnehmer  ließen sich dort von Demeter-Vorstand Stephan Illi über die neue Struktur im Demeter e. V. informieren und hörten mit Interesse, dass jetzt auch eine verstärkte Präsenz auf Verbrauchermessen möglich ist. Dort wird bio-dynamische Qualität – nicht zuletzt durch Demeter-Backwaren – sinnlich erfahrbar und der direkte Kontakt zum Konsumenten möglich.
Hubert und Florian Steffl stellten in einem Betriebsportrait ihr Unter-nehmen vor. Wichtig bei der Ausrichtung des Betriebes ist die regionale Vernetzung. So wird zum Beispiel das hofeigene Demeter-Getreide des „Bajuwarenhof“ in der eigenen Bäckerei verarbeitet. Die Demeter-Backwaren werden unter anderem an Naturkostläden im Großraum Rosenheim geliefert. Mit eigenen Verkaufsfahrzeugen ist der Betrieb auf diversen Wochenmärkten in und um München vertreten.
Franz Obermeyer, Demeter-Landwirt und Mitglied des Aufsichtsrates, stellte die Chiemgauer Erzeugergemeinschaft vor. Der Zusammenschluss von 40 Demeter-Landwirten sowie acht Bäckern stärke die langfristige, verbindliche Zusammenarbeit, was gerade angesichts enormer Rohstoff-knappheit immer wichtiger werde. Durch gemeinsame Aktionen wie etwa die Brotspezialität „Zwilling“ werde die Wahrnehmbarkeit im Handel gestärkt. Regionale Vermarktung, Transparenz und verlässliche Preisgestaltung gehören zu den erklärten Zielen der Erzeugerge-meinschaft, die auf den Zusammenhalt der Betriebe setzt. „Wie wichtig das ist zeigt die aktuelle Lage, in der Getreidespekulanten um die Bauern werben,“ unterstrich Obermeyer. Der Demeter-Landwirt stellte den Bäckern den Anbau seiner hofeigenen Roggensorten vor, die ihn unabhängig machen von Saatgutmultis und Agro-Gentechnik. Beein-druckt waren die Verarbeiter auch von der regionalen Spezialität Purpurweizen, der durch seine rotviolette Farbe ins Auge fällt.
Bei der Besichtigung der Leyzach-Mühle unter Führung von Norbert Seeger, dem Müllermeister der Mühle,  stand die Wasserturbine zur umweltfreundlichen Strom-erzeugung im Mittelpunkt. Die Mühle ver-arbeitet im Auftrag der Erzeugergemeinschaft das regionale Demeter-Getreide in Chiemgau.
Gemeinsam mit den Demeter-Bäckerberatern Steffen Gleich und Gunther Weiss beschäftigte sich die Fachgruppe erneut mit dem Leitbild für Demeter-Lebensmittel/Backwaren und mit der Neufassung der EG-Bio-Verordnung.

26.06.2008
Demeter-Fachgruppe Bäcker im Chiemgau: Verbindliche Zusammenarbeit Bauer – Verarbeiter wichtigstes Ziel

Das Treffen der Demeter-Fachgruppe Bäcker führte in den Süden Bayerns zur  Bäckerei Steingraber  in Vagen und zum Demeter-Hof der Familie Hubert Steffl im Chiemgau. Die rund 50 Teilnehmer  ließen sich dort von Demeter-Vorstand Stephan Illi über die neue Struktur im Demeter e. V. informieren und hörten mit Interesse, dass jetzt auch eine verstärkte Präsenz auf Verbrauchermessen möglich ist. Dort wird bio-dynamische Qualität – nicht zuletzt durch Demeter-Backwaren – sinnlich erfahrbar und der direkte Kontakt zum Konsumenten möglich.
Hubert und Florian Steffl stellten in einem Betriebsportrait ihr Unter-nehmen vor. Wichtig bei der Ausrichtung des Betriebes ist die regionale Vernetzung. So wird zum Beispiel das hofeigene Demeter-Getreide des „Bajuwarenhof“ in der eigenen Bäckerei verarbeitet. Die Demeter-Backwaren werden unter anderem an Naturkostläden im Großraum Rosenheim geliefert. Mit eigenen Verkaufsfahrzeugen ist der Betrieb auf diversen Wochenmärkten in und um München vertreten.
Franz Obermeyer, Demeter-Landwirt und Mitglied des Aufsichtsrates, stellte die Chiemgauer Erzeugergemeinschaft vor. Der Zusammenschluss von 40 Demeter-Landwirten sowie acht Bäckern stärke die langfristige, verbindliche Zusammenarbeit, was gerade angesichts enormer Rohstoff-knappheit immer wichtiger werde. Durch gemeinsame Aktionen wie etwa die Brotspezialität „Zwilling“ werde die Wahrnehmbarkeit im Handel gestärkt. Regionale Vermarktung, Transparenz und verlässliche Preisgestaltung gehören zu den erklärten Zielen der Erzeugerge-meinschaft, die auf den Zusammenhalt der Betriebe setzt. „Wie wichtig das ist zeigt die aktuelle Lage, in der Getreidespekulanten um die Bauern werben,“ unterstrich Obermeyer. Der Demeter-Landwirt stellte den Bäckern den Anbau seiner hofeigenen Roggensorten vor, die ihn unabhängig machen von Saatgutmultis und Agro-Gentechnik. Beein-druckt waren die Verarbeiter auch von der regionalen Spezialität Purpurweizen, der durch seine rotviolette Farbe ins Auge fällt.
Bei der Besichtigung der Leyzach-Mühle unter Führung von Norbert Seeger, dem Müllermeister der Mühle,  stand die Wasserturbine zur umweltfreundlichen Strom-erzeugung im Mittelpunkt. Die Mühle ver-arbeitet im Auftrag der Erzeugergemeinschaft das regionale Demeter-Getreide in Chiemgau.
Gemeinsam mit den Demeter-Bäckerberatern Steffen Gleich und Gunther Weiss beschäftigte sich die Fachgruppe erneut mit dem Leitbild für Demeter-Lebensmittel/Backwaren und mit der Neufassung der EG-Bio-Verordnung.