Demeter bei der Eurotier: Hörner, Stiere und wesensgemäße Haltung

Demeter bei der Eurotier: Hörner, Stiere und wesensgemäße Haltung

05.11.2010

Bei der Fachmesse Eurotier vom 16. bis 19. November 2010 präsentieren sich der Demeter e. V. Deutschland und Demeter im Norden zum ersten Mal mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 17 am Stand EO2. Mit dabei sind Rolf Holzapfel von Agroviva, dem Dienstleister für Landwirte, und Oliver Alletsee, der die neue Demeter-Beratung zentral koordiniert. Außerdem stellt Carsten Bauck sein erprobtes und erfolgreiches Konzept der artgerechten Geflügelhaltung vor. Kostproben von Demeter-Geflügelprodukten gibt es gleich dazu. Für das leibliche Wohl ist dank der Demeter-Gastronomie von Joachim Latsch bestens gesorgt.

Die Kunst der Demeter-Landwirtschaft wird während der Eurotier durch Präparate-Fass, Schädel, Kuhfladen, Horn, Bergkristall und der lebensgroßen Plüschkuh mit Hörnern sinnlich erfahrbar gemacht. Demeter-Bauern verzichten bewusst auf das schmerzhafte Enthornen. Und dies nicht nur aus Respekt vor der Integrität der Tiere, sondern auch aus einem ganzheitlichen Qualitätsbemühen. Hörnertragende Kühe geben Milch, die selbst von Menschen, für die Milch sonst unverträglich ist, bekömmlich ist.

Auch in der Tierzucht setzen die Öko-Pioniere von Demeter Zeichen. Durch ein Stierzuchtprojekt wurden zum einen die Praktiker auf den Höfen im Bemühen um den Natursprung unterstützt und zum anderen bei Verbrauchern Bewusstsein für das Thema geweckt. Außerdem regeln die konsequenten Demeter-Richtlinien, dass Embryotransfer ausgeschlossen und auch Tiefkühl-Sperma der Stiere, die mit reichlich Hormoneinsatz und Leihmüttern aus Embryotransfer entstanden sind, tabu ist.

Die Biodynamische Wirtschaftsweise von Demeter zeichnet sich durch wesensgemäße Tierhaltung aus. Alle Demeter-Bauernhöfe halten Tiere, um den Betrieb als lebendigen Organismus zu gestalten. Typisch für den biologisch-dynamischen Landbau ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Dadurch kann die Fruchtbarkeit des Bodens erheblich gesteigert werden. Biologisch-dynamische Wiesen sind besonders kräuterreich, ergeben also vielseitiges, gesundes Futter für die Tiere, die dadurch beste Milch- und Fleischergebnisse erzielen können. Demeter-Kühe werden selbstverständlich mit 100 Prozent Biofutter versorgt. Der größte Teil stammt vom eigenen Hof.

05.11.2010
Demeter bei der Eurotier: Hörner, Stiere und wesensgemäße Haltung

Bei der Fachmesse Eurotier vom 16. bis 19. November 2010 präsentieren sich der Demeter e. V. Deutschland und Demeter im Norden zum ersten Mal mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 17 am Stand EO2. Mit dabei sind Rolf Holzapfel von Agroviva, dem Dienstleister für Landwirte, und Oliver Alletsee, der die neue Demeter-Beratung zentral koordiniert. Außerdem stellt Carsten Bauck sein erprobtes und erfolgreiches Konzept der artgerechten Geflügelhaltung vor. Kostproben von Demeter-Geflügelprodukten gibt es gleich dazu. Für das leibliche Wohl ist dank der Demeter-Gastronomie von Joachim Latsch bestens gesorgt.

Die Kunst der Demeter-Landwirtschaft wird während der Eurotier durch Präparate-Fass, Schädel, Kuhfladen, Horn, Bergkristall und der lebensgroßen Plüschkuh mit Hörnern sinnlich erfahrbar gemacht. Demeter-Bauern verzichten bewusst auf das schmerzhafte Enthornen. Und dies nicht nur aus Respekt vor der Integrität der Tiere, sondern auch aus einem ganzheitlichen Qualitätsbemühen. Hörnertragende Kühe geben Milch, die selbst von Menschen, für die Milch sonst unverträglich ist, bekömmlich ist.

Auch in der Tierzucht setzen die Öko-Pioniere von Demeter Zeichen. Durch ein Stierzuchtprojekt wurden zum einen die Praktiker auf den Höfen im Bemühen um den Natursprung unterstützt und zum anderen bei Verbrauchern Bewusstsein für das Thema geweckt. Außerdem regeln die konsequenten Demeter-Richtlinien, dass Embryotransfer ausgeschlossen und auch Tiefkühl-Sperma der Stiere, die mit reichlich Hormoneinsatz und Leihmüttern aus Embryotransfer entstanden sind, tabu ist.

Die Biodynamische Wirtschaftsweise von Demeter zeichnet sich durch wesensgemäße Tierhaltung aus. Alle Demeter-Bauernhöfe halten Tiere, um den Betrieb als lebendigen Organismus zu gestalten. Typisch für den biologisch-dynamischen Landbau ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Dadurch kann die Fruchtbarkeit des Bodens erheblich gesteigert werden. Biologisch-dynamische Wiesen sind besonders kräuterreich, ergeben also vielseitiges, gesundes Futter für die Tiere, die dadurch beste Milch- und Fleischergebnisse erzielen können. Demeter-Kühe werden selbstverständlich mit 100 Prozent Biofutter versorgt. Der größte Teil stammt vom eigenen Hof.