Bio schafft Arbeitsplätze auch in Krisenzeiten

Pressemitteilung des Presseforums BioBranche

Bio schafft Arbeitsplätze auch in Krisenzeiten

01.09.2010

Die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Biobranche schafft seit Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs von Arbeitsplätzen. Heute sichert die Biobranche nach Schätzungen des PresseForum BioBranche das Einkommen von rund 180.000 Arbeitskräften, die in den Bereichen Erzeugung, Herstellung, Handel und Dienstleistung tätig sind. Insgesamt leistet die Biobranche in Deutschland nicht nur wichtige Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung, sondern gehört zu den wenigen Branchen in Deutschland, von der positive Impulse für den Arbeitsmarkt ausgehen. Dabei hat sich die Biobranche auch in Krisenzeiten als stabiler Zukunftssektor bewährt. Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in der Biobranche in zwei Jahren vom 31.12.2007 bis 31.12.2009 um 5,7 Prozent. Die Zahl der erzeugenden Bio-Betriebe lag Ende 2009 bei 21.047 und steigerte sich im gleichen Zeitraum um über 12 Prozent.

"Die Erzeugung und Herstellung von Biolebensmitteln bietet ein hohes Potential zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze und dient der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Auch unter Beschäftigungsaspekten ist es deshalb geboten, dass Bundesregierung und Bundesländer sich verstärkt für die Entwicklung des ökologischen Landbaus engagieren", kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Zahlen.

Allein 31.295 zertifizierte Betriebe (Erzeuger, Hersteller und Verarbeiter) von Bio-Lebensmitteln gab es am 31.12.2009 laut Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Bio-Lebensmittel erreichten 2009 nach Angaben der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) einen Inlandsumsatz von 5,8 Milliarden Euro, das entspricht einem Marktanteil von 3,4 Prozent. Ebenfalls in die Schätzung einbezogen hat das PresseForum BioBranche den Bereich Non-Food. Dazu zählen beispielsweise Anbieter von Naturtextilien und Naturkosmetik, die ebenfalls Bio-Rohstoffe verarbeiten und Produkte daraus handeln.
Quelle: PresseForum BioBranche
www.pfbb.de

01.09.2010
Bio schafft Arbeitsplätze auch in Krisenzeiten
Pressemitteilung des Presseforums BioBranche

Die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Biobranche schafft seit Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs von Arbeitsplätzen. Heute sichert die Biobranche nach Schätzungen des PresseForum BioBranche das Einkommen von rund 180.000 Arbeitskräften, die in den Bereichen Erzeugung, Herstellung, Handel und Dienstleistung tätig sind. Insgesamt leistet die Biobranche in Deutschland nicht nur wichtige Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung, sondern gehört zu den wenigen Branchen in Deutschland, von der positive Impulse für den Arbeitsmarkt ausgehen. Dabei hat sich die Biobranche auch in Krisenzeiten als stabiler Zukunftssektor bewährt. Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in der Biobranche in zwei Jahren vom 31.12.2007 bis 31.12.2009 um 5,7 Prozent. Die Zahl der erzeugenden Bio-Betriebe lag Ende 2009 bei 21.047 und steigerte sich im gleichen Zeitraum um über 12 Prozent.

"Die Erzeugung und Herstellung von Biolebensmitteln bietet ein hohes Potential zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze und dient der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Auch unter Beschäftigungsaspekten ist es deshalb geboten, dass Bundesregierung und Bundesländer sich verstärkt für die Entwicklung des ökologischen Landbaus engagieren", kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Zahlen.

Allein 31.295 zertifizierte Betriebe (Erzeuger, Hersteller und Verarbeiter) von Bio-Lebensmitteln gab es am 31.12.2009 laut Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Bio-Lebensmittel erreichten 2009 nach Angaben der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) einen Inlandsumsatz von 5,8 Milliarden Euro, das entspricht einem Marktanteil von 3,4 Prozent. Ebenfalls in die Schätzung einbezogen hat das PresseForum BioBranche den Bereich Non-Food. Dazu zählen beispielsweise Anbieter von Naturtextilien und Naturkosmetik, die ebenfalls Bio-Rohstoffe verarbeiten und Produkte daraus handeln.
Quelle: PresseForum BioBranche
www.pfbb.de