Bill Wenzel zu Besuch bei Beutelsbacher – Gemeinsam gegen Agro-Gentechnik

Bill Wenzel zu Besuch bei Beutelsbacher – Gemeinsam gegen Agro-Gentechnik

04.07.2008

Bill Wenzel von der National Family Farm Coalition besuchte die Demeter-Saftkelterei Beutelsbacher. "Von Bauer zu Bauer - Keine Gentechnik in den USA" heißt die Aktion, der 34 amerikanische Bauernorganisationen angeschlossen sind. Wenzel stellt sie in Deutschland vor und sucht Unter-stützung im Kampf gegen Agro-Gentechnik, die er bei der Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei fand. Als Demeter-Partner spricht sich Beutelsbacher energisch gegen gentechnische Manipulationen im Agrar-Bereich aus und verwendet nur GVO-freie Zutaten. Mit den samenfesten Sorten im Bereich Gemüsesäfte hat Beutelsbacher zudem ein Zeichen gesetzt für eine eigenständige bio-dynamische Saatgutzüchtung, die unabhängig macht von Labortechniken und statt dessen auf naturgemäßen Umgang mit Pflanzen baut.
Bill Wenzel, Direktor der Kampagne berichtete über die negativen Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA. Entgegen den Beteuerungen der großen Gentechnikkonzerne seien in den letzten Jahren durch die Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen enorme Schäden in der amerikanischen Landwirtschaft aufgetreten. So genannte Superunkräuter seien entstanden, deren Bekämpfung weit mehr Pestizide erfordern als früher.
Wenzel verwies darauf, dass die europäische Zulassungsbehörde ihre Entscheidungen maßgeblich auf die Argumentation der amerikanischen
Zulassungsbehörde stütze. Für amerikanische Bauern sei es unverständlich, so Wenzel, weshalb deutsche Behörden nicht auf die bereits eingetretenen katastrophalen Folgen nach Einführung der Gentechnik in den USA reagieren und die Verwendung sämtlichen gentechnisch veränderten Saatguts verbieten. Da die Kontaminationen auch von Forschungsfeldern ausgehe sei der Staat mitverantwortlich für die schleichende Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen in Deutschland.

04.07.2008
Bill Wenzel zu Besuch bei Beutelsbacher – Gemeinsam gegen Agro-Gentechnik

Bill Wenzel von der National Family Farm Coalition besuchte die Demeter-Saftkelterei Beutelsbacher. "Von Bauer zu Bauer - Keine Gentechnik in den USA" heißt die Aktion, der 34 amerikanische Bauernorganisationen angeschlossen sind. Wenzel stellt sie in Deutschland vor und sucht Unter-stützung im Kampf gegen Agro-Gentechnik, die er bei der Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei fand. Als Demeter-Partner spricht sich Beutelsbacher energisch gegen gentechnische Manipulationen im Agrar-Bereich aus und verwendet nur GVO-freie Zutaten. Mit den samenfesten Sorten im Bereich Gemüsesäfte hat Beutelsbacher zudem ein Zeichen gesetzt für eine eigenständige bio-dynamische Saatgutzüchtung, die unabhängig macht von Labortechniken und statt dessen auf naturgemäßen Umgang mit Pflanzen baut.
Bill Wenzel, Direktor der Kampagne berichtete über die negativen Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA. Entgegen den Beteuerungen der großen Gentechnikkonzerne seien in den letzten Jahren durch die Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen enorme Schäden in der amerikanischen Landwirtschaft aufgetreten. So genannte Superunkräuter seien entstanden, deren Bekämpfung weit mehr Pestizide erfordern als früher.
Wenzel verwies darauf, dass die europäische Zulassungsbehörde ihre Entscheidungen maßgeblich auf die Argumentation der amerikanischen
Zulassungsbehörde stütze. Für amerikanische Bauern sei es unverständlich, so Wenzel, weshalb deutsche Behörden nicht auf die bereits eingetretenen katastrophalen Folgen nach Einführung der Gentechnik in den USA reagieren und die Verwendung sämtlichen gentechnisch veränderten Saatguts verbieten. Da die Kontaminationen auch von Forschungsfeldern ausgehe sei der Staat mitverantwortlich für die schleichende Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen in Deutschland.