Auf dem Demeter-Marktplatz BioFach 2010: Die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft

Auf dem Demeter-Marktplatz BioFach 2010: Die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft

15.02.2010

Kann Landwirtschaft Kunst sein, sind Bauern Künstler? Zyniker würden angesichts des Milchpreises vielleicht an „Lebenskünstler“ denken – aber Demeter präsentiert zur BioFach 2010 die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft in interessanten Facetten. Beim Schlendern über den Demeter-Marktplatz entdecken die Gäste des Demeter e. V. dieses Jahr interessante Kunstwerke –„Nebenprodukte“ der Leidenschaften biodynamischer Akteure, die in ihrer alltäglichen Arbeit die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung immer weiter entwickeln – zum Beispiel das Kuhhorn, Wiederkäuer-Schädel, Kamille und Kuhfladen, die für die Biodynamischen Präparate benötigt werden. „Diese kleine Ausstellung mitten im Messetrubel soll dazu einladen, mit anderen Augen auf die Kulturarbeit der Demeter-Bauern zu schauen“, erläutert Demeter-Messeorganisatorin Simone Heim.

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirt-schaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte. Den Pionieren in Sachen Bio ist es gelungen, Demeter als moderne und zukunftsfähige Anbauweise immer weiter zu entwickeln. So gilt biodynamisch inzwischen als die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Sie sorgt dafür, dass die Humusschicht kontinuierlich wächst. Das beweisen unabhängige Forschungs-arbeiten, die über mehr als 20 Jahre die Unterschiede zwischen konventioneller, biologisch-organischer und biologisch-dynamischer Kultur untersucht haben. Das ist gerade angesichts der Klimaveränderung wesentlich, weil im Humus große Mengen Kohlendioxid gebunden werden, was dem Treibhauseffekt entgegenwirkt.

Durch die selbst hergestellten, feinstofflich wirkenden Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien wird die Bodenfruchtbarkeit in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nachhaltig gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt. Auch kosmische Aspekte berücksichtigen die Demeter-Akteure, was sich im Ausstellungsteil des Demeter-Marktplatzes ebenso widerspiegelt wie die eigene Saatgutzüchtung, der Weinbau und die Imkerei.

15.02.2010
Auf dem Demeter-Marktplatz BioFach 2010: Die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft

Kann Landwirtschaft Kunst sein, sind Bauern Künstler? Zyniker würden angesichts des Milchpreises vielleicht an „Lebenskünstler“ denken – aber Demeter präsentiert zur BioFach 2010 die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft in interessanten Facetten. Beim Schlendern über den Demeter-Marktplatz entdecken die Gäste des Demeter e. V. dieses Jahr interessante Kunstwerke –„Nebenprodukte“ der Leidenschaften biodynamischer Akteure, die in ihrer alltäglichen Arbeit die Kunst der biodynamischen Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung immer weiter entwickeln – zum Beispiel das Kuhhorn, Wiederkäuer-Schädel, Kamille und Kuhfladen, die für die Biodynamischen Präparate benötigt werden. „Diese kleine Ausstellung mitten im Messetrubel soll dazu einladen, mit anderen Augen auf die Kulturarbeit der Demeter-Bauern zu schauen“, erläutert Demeter-Messeorganisatorin Simone Heim.

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirt-schaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte. Den Pionieren in Sachen Bio ist es gelungen, Demeter als moderne und zukunftsfähige Anbauweise immer weiter zu entwickeln. So gilt biodynamisch inzwischen als die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Sie sorgt dafür, dass die Humusschicht kontinuierlich wächst. Das beweisen unabhängige Forschungs-arbeiten, die über mehr als 20 Jahre die Unterschiede zwischen konventioneller, biologisch-organischer und biologisch-dynamischer Kultur untersucht haben. Das ist gerade angesichts der Klimaveränderung wesentlich, weil im Humus große Mengen Kohlendioxid gebunden werden, was dem Treibhauseffekt entgegenwirkt.

Durch die selbst hergestellten, feinstofflich wirkenden Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien wird die Bodenfruchtbarkeit in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nachhaltig gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt. Auch kosmische Aspekte berücksichtigen die Demeter-Akteure, was sich im Ausstellungsteil des Demeter-Marktplatzes ebenso widerspiegelt wie die eigene Saatgutzüchtung, der Weinbau und die Imkerei.