Antibiotika in der Tierhaltung: Herumdoktern an Symptomen reicht nicht

Antibiotika in der Tierhaltung: Herumdoktern an Symptomen reicht nicht

Antibiotika in der Tierhaltung: Herumdoktern an Symptomen reicht nicht

11.01.2012

„Die von Bundesministerin Ilse Aigner vorgestellten Änderungsvorschläge des Arzneimittelgesetzes reichen nicht aus, denn sie bekämpfen nicht die Ursache für den hohen Antibiotikaeinsatz in der konventionellen Tierhaltung sondern nur die Symptome“, stellt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), fest.

 

Die Ursache für den massiven Antibiotikaeinsatz liegt laut Löwenstein in einer industriellen Tierhaltung mit inakzeptablen Haltungsbedingungen in immer größeren Beständen, die sich zudem regional konzentrieren. „Dadurch nehmen einerseits der Krankheitsdruck und andererseits die Auswirkungen eines Krankheitsausbruches stark zu“, so Löwenstein. „Das eigentliche Problem sind die falschen Weichenstellungen in der Landwirtschaft“, betont er.  Die vollständige BÖLW-Pressemeldung finden Sie hier:

11.01.2012
Antibiotika in der Tierhaltung: Herumdoktern an Symptomen reicht nicht
Antibiotika in der Tierhaltung: Herumdoktern an Symptomen reicht nicht

„Die von Bundesministerin Ilse Aigner vorgestellten Änderungsvorschläge des Arzneimittelgesetzes reichen nicht aus, denn sie bekämpfen nicht die Ursache für den hohen Antibiotikaeinsatz in der konventionellen Tierhaltung sondern nur die Symptome“, stellt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), fest.

 

Die Ursache für den massiven Antibiotikaeinsatz liegt laut Löwenstein in einer industriellen Tierhaltung mit inakzeptablen Haltungsbedingungen in immer größeren Beständen, die sich zudem regional konzentrieren. „Dadurch nehmen einerseits der Krankheitsdruck und andererseits die Auswirkungen eines Krankheitsausbruches stark zu“, so Löwenstein. „Das eigentliche Problem sind die falschen Weichenstellungen in der Landwirtschaft“, betont er.  Die vollständige BÖLW-Pressemeldung finden Sie hier: