Alle Jahre wieder: Demeter gratuliert seinem Förderpreisträger

Vielfalt statt Spezialisierung bei Familie Schmid auf der Ostalb

Alle Jahre wieder: Demeter gratuliert seinem Förderpreisträger

25.01.2008

Der Demeter-Hof der Familie Schmid in Westhausen bei Aalen wird mit dem zweiten Preis des Förderpreis Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Beim Tag des Ökologischen Landbaus während der Internationalen Grünen Woche in Berlin würdigte die Jury die besondere Vielfalt des biologisch-dynamischen Betriebes auf der Ostalb. Allein schon seine ökologische Geflügelhaltung mit 3.000 Legehühnern im Mehrklimastall ist eine Besonderheit. So werden die Eintagsküken auf dem Hof großgezogen und bleiben dort bis zu ihrer Schlachtung vor Ort. Zucht und Mast werden miteinander verbunden, und es finden keine Tiertransporte statt. Durch den Einsatz der Rasse „Lohmann Silver“ können Bettina und Manfred Schmid sowohl Eier als auch Suppenhühner vermarkten, weil sowohl die Lege- als auch die Fleischleistung ausgewogen ist. Wochenmärkte, Naturkosthandel, Kantinen und Spitzengastronome wie der Fernsehkoch Vincent Klink werden direkt beliefert, so dass ein stimmiges Gesamtkonzept entsteht und alle auf dem Hof produzierten Waren direkt vermarktet werden. Sogar Spezialitäten wie Geräuchertes oder Halb-Fertigprodukte wie Gänse-Rillette und Putengulasch werden selbst produziert. Ein Bäcker sorgt für aromatisches Brot und leckere Backwaren aus hofeigenem Getreide. Kein Wunder, dass auch der Hofladen erfolgeich ist. Auf dem 107 Hektar großen Hof leben außerdem rund 1700 Landgockel, Enten, Gänse, Puten, 35 Mutterkühe und 50 Schweine. Alle Tiere haben Zugang zum Freien. Der seit 1984 biologisch-dynamisch wirtschaftende Hof ist zudem der erste Kneipp-Gesundheitshof in Baden-Württemberg. Er bietet spezielle Fitness-Einrichtungen und sieben Ferienwohnungen für Gäste. Sie machen auf 20 Prozent ihrer Ackerfläche ein Brachejahr und säen üppige Bienenweide an. Dazu setzen sie mit einer Holzhackschnitzelanlage auf eine umweltschonende Energieversorgung.

Auch als Arbeitgeber wirkt die Familie Schmid beispielhaft. 13 Menschen sind in
Voll- und Teilzeitstellen aktiv. Ein weiterer Pluspunkt bei den Juroren, die die
gesamtbetriebliche Konzeption dieser innovativen Demeter-Gemeinschaft aus drei Generationen förderpreiswürdig bewerteten.

25.01.2008
Alle Jahre wieder: Demeter gratuliert seinem Förderpreisträger
Vielfalt statt Spezialisierung bei Familie Schmid auf der Ostalb

Der Demeter-Hof der Familie Schmid in Westhausen bei Aalen wird mit dem zweiten Preis des Förderpreis Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Beim Tag des Ökologischen Landbaus während der Internationalen Grünen Woche in Berlin würdigte die Jury die besondere Vielfalt des biologisch-dynamischen Betriebes auf der Ostalb. Allein schon seine ökologische Geflügelhaltung mit 3.000 Legehühnern im Mehrklimastall ist eine Besonderheit. So werden die Eintagsküken auf dem Hof großgezogen und bleiben dort bis zu ihrer Schlachtung vor Ort. Zucht und Mast werden miteinander verbunden, und es finden keine Tiertransporte statt. Durch den Einsatz der Rasse „Lohmann Silver“ können Bettina und Manfred Schmid sowohl Eier als auch Suppenhühner vermarkten, weil sowohl die Lege- als auch die Fleischleistung ausgewogen ist. Wochenmärkte, Naturkosthandel, Kantinen und Spitzengastronome wie der Fernsehkoch Vincent Klink werden direkt beliefert, so dass ein stimmiges Gesamtkonzept entsteht und alle auf dem Hof produzierten Waren direkt vermarktet werden. Sogar Spezialitäten wie Geräuchertes oder Halb-Fertigprodukte wie Gänse-Rillette und Putengulasch werden selbst produziert. Ein Bäcker sorgt für aromatisches Brot und leckere Backwaren aus hofeigenem Getreide. Kein Wunder, dass auch der Hofladen erfolgeich ist. Auf dem 107 Hektar großen Hof leben außerdem rund 1700 Landgockel, Enten, Gänse, Puten, 35 Mutterkühe und 50 Schweine. Alle Tiere haben Zugang zum Freien. Der seit 1984 biologisch-dynamisch wirtschaftende Hof ist zudem der erste Kneipp-Gesundheitshof in Baden-Württemberg. Er bietet spezielle Fitness-Einrichtungen und sieben Ferienwohnungen für Gäste. Sie machen auf 20 Prozent ihrer Ackerfläche ein Brachejahr und säen üppige Bienenweide an. Dazu setzen sie mit einer Holzhackschnitzelanlage auf eine umweltschonende Energieversorgung.

Auch als Arbeitgeber wirkt die Familie Schmid beispielhaft. 13 Menschen sind in
Voll- und Teilzeitstellen aktiv. Ein weiterer Pluspunkt bei den Juroren, die die
gesamtbetriebliche Konzeption dieser innovativen Demeter-Gemeinschaft aus drei Generationen förderpreiswürdig bewerteten.