Aktion gegen Gen-Mais - MON810 – Verbot ist der einzige Schutz!

Aktion gegen Gen-Mais - MON810 – Verbot ist der einzige Schutz!

07.07.2008

Derzeit wird in Europa nur eine Gentechnik-Pflanze kommerziell angebaut: der Mais MON810 des multinationalen Saatgut-Konzerns Monsanto. Ein Riesen-Fehler: Die Pflanzen geben permanent Gifte ab. Der Mais wird verfüttert und landet damit als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern. Obwohl die Auswirkungen auf unsere Gesundheit weitgehend unerforscht sind. Wind und Insekten verbreiten die Pollen des Gen-Maises über viele Kilometer und verunreinigen die Ernten gentechnikfrei wirtschaftender Landwirte sowie den Honig vieler Imker.

Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen, Rumänien und Frankreich haben den Anbau bereits verboten. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer stemmt sich bisher gegen ein Anbauverbot. Nun muss er endlich den Anbau von MON810 verbieten!

Fordern Sie von Horst Seehofer ein Verbot des Gen-Maises!
Der Gentechnik-Mais MON810 des Konzerns Monsanto, der rund 90 Prozent des weltweiten Marktes für Gentechnik-Saatgut kontrolliert, ist ein Bt-Mais: In seine DNA wurde ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingeschleust. Dieses produziert ein Gift, welches bei Verzehr auf die Larven eines Kleinschmetterlings tödlich wirkt – dem Maiszünsler. Völlig unnötig! Denn der Befall durch den Schädling kann auch durch eine vielfältige Fruchtfolge oder das Unterpflügen der Erntereste vermieden werden. Zudem wurde im letzten Jahr mit herkömmlichen Methoden eine Maissorte gezüchtet, die gegen Schädlinge resistent ist.

Die Gefahren des Gen-Maises

1. Gentechnikfreie Landwirtschaft und Imker bedroht

Felder mit MON810 machen den gentechnikfreien Anbau von Mais auf lange Sicht unmöglich: Wind und Insekten tragen die Gen-Pollen mehr als hundert Kilometer weit auf gentechnikfreie Felder. Über gemeinsam genutzte Erntemaschinen gelangt Gen-Saatgut in die Bestände der gentechnikfreien Landwirtschaft. Damit schleicht sich gentechnisch verändertes Erbgut in den Anbau von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten. In den USA und Kanada ist dies schon Realität: Dort gibt es keinen Mais mehr ohne Spuren von Gentechnik. Auch für Imker kann MON810 Existenz bedrohend sein: Tragen die Bienen die Pollen von Gen-Mais in den Honig, ist dieser unverkäuflich (Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg, Mai 2008).

2. Keine Wahlfreiheit für Verbraucher/innen

Wenn sich Gentechnik in die Ernte von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten mischt, verlieren wir Verbraucher/innen die Freiheit, zwischen Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik zu wählen. Dabei sind die Auswirkungen des Verzehrs von gentechnisch veränderten Pflanzen auf unsere Gesundheit nur unzureichend erforscht. Dazu benötigt würden Langzeitversuche. Statt diese durchzuführen, machen die Gentech-Konzerne Millionen Menschen zu Probanden.


3. Risiken für die Umwelt


Auch das Wissen über die Auswirkungen von Gen-Pflanzen auf ökologische Systeme ist gering. MON810 setzt auf Grund seiner Insektenresistenz erhebliche Toxinmengen frei. Deren Wirkung auf Schmetterlinge, Regenwürmer und Honigbienen ist weitgehend ungeklärt. Wissenschaftliche Studien haben aber immer wieder erhebliche Risiken festgestellt (Link franz. Expertenkommission; BfN).

4. Keine Antwort auf die Nahrungsmittelkrise

Befürworter der Gentechnik versprechen höhere Ernten und nahrhaftere Produkte, die dem Kampf gegen den Hunger zugute kämen. Doch für Kleinbauern in den Ländern des Südens ist das Saatgut nur teuer zu erwerben, zudem müssen sie spezielle Pestizide einsetzen. Die traditionelle Weitervermehrung des Saatguts ist verboten. Die Kleinbauern verschulden sich beim Saatgut-Erwerb und machen sich abhängig von großen Gen-Konzernen - ohne dass diese halten, was sie versprechen.
Seehofer muss handeln!

MON810 wurde bereits vor zehn Jahren in der Europäischen Union zum Anbau zugelassen. Die Risiken des Gen-Mais wurden dabei nicht beachtet. Denn in den wissenschaftlichen Behörden, auf deren Stellungnahmen die europäischen Gentechnik-Genehmigungen beruhen, sitzen Befürworter/innen der Agro-Gentechnik, die die Interessen der Gentechnik-Industrie vertreten (siehe Studie von Then/Lorch). Die Zulassungsanträge der Gentech-Konzerne werden hier einfach nur abgenickt. Selbst Minister Seehofer kritisiert diese Praxis als unzureichend.

Doch da immer mehr negative Folgen des Anbaus von Gen-Mais bekannt geworden sind, hat sich in den letzten Jahren Widerstand gegen den Gen-Mais geregt: Immer mehr Regierungen entscheiden sich für ein Verbot von MON810 in ihren Ländern. Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Polen und Rumänien haben die Gen-Saat bereits untersagt. Kürzlich verwies auch das Bundesamt für Naturschutz auf die zahlreichen Risiken des Anbaus. Jetzt muss Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer endlich handeln: Er muss ein nationales Verbot erlassen!

Auch in der EU wird demnächst über MON810 entschieden: Dessen EU-Genehmigung läuft dieses Jahr aus. Europäische Kommission und die EU-Regierungen müssen neu entscheiden, ob sie den Gen-Mais noch einmal zugelassen. Horst Seehofer muss in Brüssel mit Nein stimmen!
Ende September sind bayerische Landtagswahlen. Die Agro-Gentechnik ist in diesem Bundesland mit den seinen vielen Landwirten äußerst unbeliebt. Seehofer und seine Partei, die CSU, wollen gut abschneiden. Deshalb haben wir eine gute Chance, den Minister in den nächsten Wochen unter Druck zu setzen. Er muss den Gen-Mais stoppen!

Ende September sind bayerische Landtagswahlen. Die Agro-Gentechnik ist in diesem Bundesland mit den seinen vielen Landwirten äußerst unbeliebt. Seehofer und seine Partei, die CSU, wollen gut abschneiden. Deshalb haben wir eine gute Chance, den Minister in den nächsten Wochen unter Druck zu setzen. Er muss den Gen-Mais stoppen!

  
Fordern Sie von Horst Seehofer ein Verbot des Gen-Maises!

Hier finden Sie Links zur Kampagnenseite:
http://www.genmais-stoppen.de

Banner unter:
http://www.campact.de/gentec/help/banner 

07.07.2008
Aktion gegen Gen-Mais - MON810 – Verbot ist der einzige Schutz!

Derzeit wird in Europa nur eine Gentechnik-Pflanze kommerziell angebaut: der Mais MON810 des multinationalen Saatgut-Konzerns Monsanto. Ein Riesen-Fehler: Die Pflanzen geben permanent Gifte ab. Der Mais wird verfüttert und landet damit als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern. Obwohl die Auswirkungen auf unsere Gesundheit weitgehend unerforscht sind. Wind und Insekten verbreiten die Pollen des Gen-Maises über viele Kilometer und verunreinigen die Ernten gentechnikfrei wirtschaftender Landwirte sowie den Honig vieler Imker.

Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen, Rumänien und Frankreich haben den Anbau bereits verboten. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer stemmt sich bisher gegen ein Anbauverbot. Nun muss er endlich den Anbau von MON810 verbieten!

Fordern Sie von Horst Seehofer ein Verbot des Gen-Maises!
Der Gentechnik-Mais MON810 des Konzerns Monsanto, der rund 90 Prozent des weltweiten Marktes für Gentechnik-Saatgut kontrolliert, ist ein Bt-Mais: In seine DNA wurde ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingeschleust. Dieses produziert ein Gift, welches bei Verzehr auf die Larven eines Kleinschmetterlings tödlich wirkt – dem Maiszünsler. Völlig unnötig! Denn der Befall durch den Schädling kann auch durch eine vielfältige Fruchtfolge oder das Unterpflügen der Erntereste vermieden werden. Zudem wurde im letzten Jahr mit herkömmlichen Methoden eine Maissorte gezüchtet, die gegen Schädlinge resistent ist.

Die Gefahren des Gen-Maises

1. Gentechnikfreie Landwirtschaft und Imker bedroht

Felder mit MON810 machen den gentechnikfreien Anbau von Mais auf lange Sicht unmöglich: Wind und Insekten tragen die Gen-Pollen mehr als hundert Kilometer weit auf gentechnikfreie Felder. Über gemeinsam genutzte Erntemaschinen gelangt Gen-Saatgut in die Bestände der gentechnikfreien Landwirtschaft. Damit schleicht sich gentechnisch verändertes Erbgut in den Anbau von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten. In den USA und Kanada ist dies schon Realität: Dort gibt es keinen Mais mehr ohne Spuren von Gentechnik. Auch für Imker kann MON810 Existenz bedrohend sein: Tragen die Bienen die Pollen von Gen-Mais in den Honig, ist dieser unverkäuflich (Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg, Mai 2008).

2. Keine Wahlfreiheit für Verbraucher/innen

Wenn sich Gentechnik in die Ernte von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten mischt, verlieren wir Verbraucher/innen die Freiheit, zwischen Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik zu wählen. Dabei sind die Auswirkungen des Verzehrs von gentechnisch veränderten Pflanzen auf unsere Gesundheit nur unzureichend erforscht. Dazu benötigt würden Langzeitversuche. Statt diese durchzuführen, machen die Gentech-Konzerne Millionen Menschen zu Probanden.


3. Risiken für die Umwelt


Auch das Wissen über die Auswirkungen von Gen-Pflanzen auf ökologische Systeme ist gering. MON810 setzt auf Grund seiner Insektenresistenz erhebliche Toxinmengen frei. Deren Wirkung auf Schmetterlinge, Regenwürmer und Honigbienen ist weitgehend ungeklärt. Wissenschaftliche Studien haben aber immer wieder erhebliche Risiken festgestellt (Link franz. Expertenkommission; BfN).

4. Keine Antwort auf die Nahrungsmittelkrise

Befürworter der Gentechnik versprechen höhere Ernten und nahrhaftere Produkte, die dem Kampf gegen den Hunger zugute kämen. Doch für Kleinbauern in den Ländern des Südens ist das Saatgut nur teuer zu erwerben, zudem müssen sie spezielle Pestizide einsetzen. Die traditionelle Weitervermehrung des Saatguts ist verboten. Die Kleinbauern verschulden sich beim Saatgut-Erwerb und machen sich abhängig von großen Gen-Konzernen - ohne dass diese halten, was sie versprechen.
Seehofer muss handeln!

MON810 wurde bereits vor zehn Jahren in der Europäischen Union zum Anbau zugelassen. Die Risiken des Gen-Mais wurden dabei nicht beachtet. Denn in den wissenschaftlichen Behörden, auf deren Stellungnahmen die europäischen Gentechnik-Genehmigungen beruhen, sitzen Befürworter/innen der Agro-Gentechnik, die die Interessen der Gentechnik-Industrie vertreten (siehe Studie von Then/Lorch). Die Zulassungsanträge der Gentech-Konzerne werden hier einfach nur abgenickt. Selbst Minister Seehofer kritisiert diese Praxis als unzureichend.

Doch da immer mehr negative Folgen des Anbaus von Gen-Mais bekannt geworden sind, hat sich in den letzten Jahren Widerstand gegen den Gen-Mais geregt: Immer mehr Regierungen entscheiden sich für ein Verbot von MON810 in ihren Ländern. Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Polen und Rumänien haben die Gen-Saat bereits untersagt. Kürzlich verwies auch das Bundesamt für Naturschutz auf die zahlreichen Risiken des Anbaus. Jetzt muss Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer endlich handeln: Er muss ein nationales Verbot erlassen!

Auch in der EU wird demnächst über MON810 entschieden: Dessen EU-Genehmigung läuft dieses Jahr aus. Europäische Kommission und die EU-Regierungen müssen neu entscheiden, ob sie den Gen-Mais noch einmal zugelassen. Horst Seehofer muss in Brüssel mit Nein stimmen!
Ende September sind bayerische Landtagswahlen. Die Agro-Gentechnik ist in diesem Bundesland mit den seinen vielen Landwirten äußerst unbeliebt. Seehofer und seine Partei, die CSU, wollen gut abschneiden. Deshalb haben wir eine gute Chance, den Minister in den nächsten Wochen unter Druck zu setzen. Er muss den Gen-Mais stoppen!

Ende September sind bayerische Landtagswahlen. Die Agro-Gentechnik ist in diesem Bundesland mit den seinen vielen Landwirten äußerst unbeliebt. Seehofer und seine Partei, die CSU, wollen gut abschneiden. Deshalb haben wir eine gute Chance, den Minister in den nächsten Wochen unter Druck zu setzen. Er muss den Gen-Mais stoppen!

  
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Hier finden Sie Links zur Kampagnenseite:
http://www.genmais-stoppen.de

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