Biodynamisch immer mit Tieren

Strenge Richtlinien für bestes Tierwohl

Biodynamisch immer mit Tieren

04.03.2016

Demeter ist der einzige ökologische Anbauverband mit obligatorischer Tierhaltung auf den Bauernhöfen. Nur ausnahmsweise darf auf eine Kooperation mit einem Demeter-Partner ausgewichen werden, der dann den tierischen Mist liefert. Tiere, vor allem die Kühe, spielen eine zentrale Rolle in der betrieblichen Individualität des Hoforganismus.

Die Kühe auf Demeter-Betrieben haben Hörner. Das schmerzhafte Enthornen wird ganz bewusst nicht praktiziert. Hörner sind ein stark durchblutetes und mit dem Atemraum des Wiederkäuers verbundenes Organ. Ihre Funktion lässt sich an folgender Beobachtung gut veranschaulichen: Je trockener und heißer es ist und je rohfaserreicher und energieärmer das Futter wird, umso länger werden die Hörner der Kühe. Je feuchter und kälter es ist und je energiereicher das Futter, umso kürzer sind die Hörner. Hörner sind also wichtig für Wärmehaushalt und Verdauung der Kuh, die sich dabei über die Hörner mit den um sie wirkenden Kräften verbindet – und genau dadurch liefern die Wiederkäuer wertvollsten Dung.

Das Futter für die Demeter-Tiere wird selbst erzeugt oder von anderen biodynamischen Betrieben dazugekauft. Tiermehle, Zusatzstoffe und vorbeugende Medikamente wie Antibiotika oder Hormone sind tabu. Was nicht nur Rudolf Steiner wichtig war: Jedes Tier strahlt in seine Umwelt eine spezifische Qualität aus und prägt so das Hofleben. Erst die Tiere bringen diese besondere seelische Komponente mit, die gerade für Menschen im 21. Jahrhundert so anziehend wirkt.

Biodynamisch immer mit Tieren
Strenge Richtlinien für bestes Tierwohl

Demeter ist der einzige ökologische Anbauverband mit obligatorischer Tierhaltung auf den Bauernhöfen. Nur ausnahmsweise darf auf eine Kooperation mit einem Demeter-Partner ausgewichen werden, der dann den tierischen Mist liefert. Tiere, vor allem die Kühe, spielen eine zentrale Rolle in der betrieblichen Individualität des Hoforganismus.

Die Kühe auf Demeter-Betrieben haben Hörner. Das schmerzhafte Enthornen wird ganz bewusst nicht praktiziert. Hörner sind ein stark durchblutetes und mit dem Atemraum des Wiederkäuers verbundenes Organ. Ihre Funktion lässt sich an folgender Beobachtung gut veranschaulichen: Je trockener und heißer es ist und je rohfaserreicher und energieärmer das Futter wird, umso länger werden die Hörner der Kühe. Je feuchter und kälter es ist und je energiereicher das Futter, umso kürzer sind die Hörner. Hörner sind also wichtig für Wärmehaushalt und Verdauung der Kuh, die sich dabei über die Hörner mit den um sie wirkenden Kräften verbindet – und genau dadurch liefern die Wiederkäuer wertvollsten Dung.

Das Futter für die Demeter-Tiere wird selbst erzeugt oder von anderen biodynamischen Betrieben dazugekauft. Tiermehle, Zusatzstoffe und vorbeugende Medikamente wie Antibiotika oder Hormone sind tabu. Was nicht nur Rudolf Steiner wichtig war: Jedes Tier strahlt in seine Umwelt eine spezifische Qualität aus und prägt so das Hofleben. Erst die Tiere bringen diese besondere seelische Komponente mit, die gerade für Menschen im 21. Jahrhundert so anziehend wirkt.