

Die neue Mode: Demeter mit Baumwolle und Wolle dabei
Neue Mode und herbstliches Wetter animieren jetzt zum Einkaufsbummel und zum Garderobenwechsel. In den Kollektionen finden sich verstärkt Textilien mit dem Demeter-Zeichen. Es verweist auf Rohstoffe aus biologisch-dynamischer Erzeugung und auf chemiefreie Verarbeitung. Bei Lebensmitteln längst als die Premium-Marke im Öko-Bereich anerkannt, erobert sich Demeter im Bekleidungsmarkt langsam weiteres Terrain. Dafür konnten neue Vertragspartner gewonnen werden wie etwa die Versender Hess natur, Maas, Aßmus, Waschbär und Panda.
'Bisher sind überwiegend Baby- und Kinderkollektionen sowie Socken und Unterwäsche in Demeter-Qualität zu haben. Sowohl Baumwolle als auch Wolle wurde für Demeter zertifiziert.
Über den Rohstoff hinaus muß jeder Verarbeitungsschritt nachweisbar den Demeter-Kriterien entsprechen. So werden auch Färber, Spinner und Stricker kontrolliert. Die gesamte Herstellungskette bis zum fertigen Produkt entspricht den Demeter-Anforderungen.
Die Merinowolle kommt aus Australien, Baumwolle von der Sekem-Farm in Ägypten, aus der Türkei und aus Indien. Entsprechend den konsequenten Verbands-Richtlinien wächst die Baumwolle nicht in permanenter Monokultur, sondern ist Teil eines vernünftigen Fruchtwechsels.
Die Demeter-Fasern sind dank der speziellen Heilkräuter- und Mineralpräparate im biologisch-dynamischen Landbau besonders hautfreundlich und von feinem Glanz. "Baumwolle ist eine ideale Kultur für die Umstellung auf ökologische Anbauweise, weil sie die Fruchtfolge belebt", betont der Demeter-Textilberater Hubert Kögler. Die Merinowolle von australischen Demeter-Betrieben, die ihre Tiere artgerecht halten und weder die Böden noch die Tiere chemischen Mitteln aussetzen, wird für die gleichmäßige Faser gelobt. Die kann nur entstehen, wenn die Schafhirten bei der Beweidung der Flächen ihr Handwerk beherrschen und krasse Unterschiede im Futterangebot vermeiden.
Im IVN, dem Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (früher AKN), dem viele der Demeter-Partner angehören, wurden einheitliche Verarbeitungsstandards entwickelt. Sie garantieren, dass die hohe Öko-Qualität der Erzeugung bis zum Endprodukt erhalten bleibt. Der Verzicht auf chemische Ausrüstung ist selbstverständlich, langlebige Kleidung mit hohem Tragekomfort das Ergebnis. Für Verbraucher beim Einkaufsbummel sicherlich ein ebenso wichtiges Argument wie der neueste Trend der Modebranche. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Gunther Weiss
gunther.weiss@demeter.de
Die hier gezeigten Bilder werden mit freundlicher Genehmigung von Hess-Natur verwendet.
















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