Demeter-Partner Molkerei und Milchbauern auf Augenhöhe

Faire Milchpreise jetzt umsetzen

Demeter-Partner Molkerei und Milchbauern auf Augenhöhe

10.02.2015
Milchbauer

Die Molkerei Berchtesgadener Land in Piding unternimmt alles, um Bauern dauerhaft einen fairen Preis und Verbrauchern Milch mit echtem Mehrwert zu sichern. Sie koppelt sich nach Aussage von Molkerei-Chef Pointner vom ruinösen Treiben am Milchmarkt ab.

„Angesichts der Verunsicherung durch das Ende der Milchquote und drohender Senkung der Erzeugerpreise ist das ein wichtiges Signal“, unterstreicht Demeter-Vorstand Alexander Gerber.  „Die Zeit ist längst reif für einen fairen Handel mit den Partnern aus der Landwirtschaft direkt vor der Haustür“, betont dazu der Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land, Bernhard Pointner. Es werde aktuell alles unternommen, um den Milchabnahmepreis auf dem derzeitig hohen Niveau zu halten. Dafür werden die Verbraucher im Rahmen einer umfangreichen Werbekampagne über den Mehrwert einer Milch mit fairen Milchpreisen bis zum Erzeuger informiert. Das Motto der Kampagne: Premiummilchprodukte kann es nicht zum Discountpreis geben.

Demeter-Landwirt Engelhard Troll, Vorstandvorsitzender der biodynamischen Landesarbeitsgemeinschaft Bayern,  freut sich, dass der Molkerei-Chef den Worten Taten folgen lässt. „Wir Demeter-Bauern in Südbayern, die seit vielen Jahren mit der Pidinger Molkerei zusammenarbeiten, sehen das als Beweis für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“ Die Entscheidung der Molkerei trage dazu bei, die klein strukturierte Landwirtschaft zwischen Watzmann und Zugspitze zu erhalten. „Das ist ein Hoffnungszeichen für unsere Familienbetriebe, die sich für Tierwohl engagieren, konsequent ohne Gentechnik arbeiten und zum Erhalt einer einmaligen Kulturlandschaft beitragen“, wertet Demeter die neue Entwicklung positiv.

„Mit der Verarbeitung der Demeter-Milch in unserer Molkerei seit über 40 Jahren ist auch etwas vom biodynamischen Geist in unser Haus eingezogen. Deshalb steht für uns im Focus, wie wir anders mit unserer Erde umgehen und im Wirtschaftlichen ein echtes Miteinander gestalten können“, formuliert Pointner den eigenen Anspruch.  Bereits seit über  40 Jahren fährt die Molkerei Berchtesgadener Land durch die bayrische Bergwelt und sammelt derzeit jährlich bei rund  85 Demeter-Höfen über zehn Millionen Kilo  biodynamische Milch ein.  Sie wird als Flaschenmilch, die lediglich pasteurisiert und nicht homogenisiert ist,  als erfrischendes Kefir-Getränk und als Sahne im Naturkostfachhandel angeboten.

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Die Molkerei Berchtesgadener Land in Piding unternimmt alles, um Bauern dauerhaft einen fairen Preis und Verbrauchern Milch mit echtem Mehrwert zu sichern. Sie koppelt sich nach Aussage von Molkerei-Chef Pointner vom ruinösen Treiben am Milchmarkt ab.

„Angesichts der Verunsicherung durch das Ende der Milchquote und drohender Senkung der Erzeugerpreise ist das ein wichtiges Signal“, unterstreicht Demeter-Vorstand Alexander Gerber.  „Die Zeit ist längst reif für einen fairen Handel mit den Partnern aus der Landwirtschaft direkt vor der Haustür“, betont dazu der Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land, Bernhard Pointner. Es werde aktuell alles unternommen, um den Milchabnahmepreis auf dem derzeitig hohen Niveau zu halten. Dafür werden die Verbraucher im Rahmen einer umfangreichen Werbekampagne über den Mehrwert einer Milch mit fairen Milchpreisen bis zum Erzeuger informiert. Das Motto der Kampagne: Premiummilchprodukte kann es nicht zum Discountpreis geben.

Demeter-Landwirt Engelhard Troll, Vorstandvorsitzender der biodynamischen Landesarbeitsgemeinschaft Bayern,  freut sich, dass der Molkerei-Chef den Worten Taten folgen lässt. „Wir Demeter-Bauern in Südbayern, die seit vielen Jahren mit der Pidinger Molkerei zusammenarbeiten, sehen das als Beweis für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“ Die Entscheidung der Molkerei trage dazu bei, die klein strukturierte Landwirtschaft zwischen Watzmann und Zugspitze zu erhalten. „Das ist ein Hoffnungszeichen für unsere Familienbetriebe, die sich für Tierwohl engagieren, konsequent ohne Gentechnik arbeiten und zum Erhalt einer einmaligen Kulturlandschaft beitragen“, wertet Demeter die neue Entwicklung positiv.

„Mit der Verarbeitung der Demeter-Milch in unserer Molkerei seit über 40 Jahren ist auch etwas vom biodynamischen Geist in unser Haus eingezogen. Deshalb steht für uns im Focus, wie wir anders mit unserer Erde umgehen und im Wirtschaftlichen ein echtes Miteinander gestalten können“, formuliert Pointner den eigenen Anspruch.  Bereits seit über  40 Jahren fährt die Molkerei Berchtesgadener Land durch die bayrische Bergwelt und sammelt derzeit jährlich bei rund  85 Demeter-Höfen über zehn Millionen Kilo  biodynamische Milch ein.  Sie wird als Flaschenmilch, die lediglich pasteurisiert und nicht homogenisiert ist,  als erfrischendes Kefir-Getränk und als Sahne im Naturkostfachhandel angeboten.