Können akute Gefahren von ESBL auf Fleisch ausgehen?

Verbrauchertipps zum Umgang mit Fleisch

Können akute Gefahren von ESBL auf Fleisch ausgehen?

01.03.2012

Hinweise für Verbraucher im Umgang mit Fleisch:

Die Infizierung mit ESBL-Erregern ist vor allem für anfällige Menschen ein Problem, z.B. Ältere, Kranke, Kleinkinder und Schwangere. Bei gesunden Menschen kann die Aufnahme der ESBLproduzierenden Keime bedeuten, dass sie sich für einen längeren Zeitraum in der Darmflora einnisten. Im Darm kann die Fähigkeit, ESBL zu produzieren, auch an andere Keime übertragen werden. Gelangen die Keime in die Blutbahn – z.B. bei einem Kathedereingriff im Krankenhaus – können diese Infektionen auslösen, die dann nicht mit den entsprechenden Medikamenten behandelbar sind. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion zum Tod führen.

Die Verbraucher sollten bei Verarbeitung und Zubereitung von Fleisch deshalb unbedingt immer die üblichen Hygienemaßnahmen beachten:

1. Vor dem Zubereiten die Hände waschen und das rohe Fleisch mit kaltem Wasser abwaschen und abtupfen. Beim Kleinschneiden darauf achten, dass keine weiteren Lebensmittel in der Küche mit dem Fleisch in Verbindung kommen. Messer, Schneidebrett, Unterlagen, Waschbecken erst gut abwaschen bevor sie mit anderen Lebensmitteln in Berührung gelangen. Wer Wunden an den Händen hat, kann mit Latexhandschuhen bei der Zubereitung auf Nummer sicher gehen.

2. Das Fleisch gut durchbraten, dadurch werden die Keime abgetötet.

3. Küchenutensilien am Schluss säubern und sich selbst die Hände nach der Zubereitung gründlich waschen.

 

Sonderinformation 29.02.2012

Bundesverband Naturkost Naturwaren Einzelhandel e.V.

Am Römerturm 21 • 50667 Köln • Tel.: 0221/139 756-22 • Fax: 0221/139 756-20

E-Mail: info[ / at \ ]bnn-einzelhandel [ / dot \ ] de  • www.bnn-einzelhandel.de

 

Quelle Verbrauchertipps und weitere Informationen beim BUND:

BUND Hintergrund Antibiotika Skandal

 

Die BÖLW-Hintergrundinfo finden Sie unter diesem Link

 

01.03.2012
Können akute Gefahren von ESBL auf Fleisch ausgehen?
Verbrauchertipps zum Umgang mit Fleisch

Hinweise für Verbraucher im Umgang mit Fleisch:

Die Infizierung mit ESBL-Erregern ist vor allem für anfällige Menschen ein Problem, z.B. Ältere, Kranke, Kleinkinder und Schwangere. Bei gesunden Menschen kann die Aufnahme der ESBLproduzierenden Keime bedeuten, dass sie sich für einen längeren Zeitraum in der Darmflora einnisten. Im Darm kann die Fähigkeit, ESBL zu produzieren, auch an andere Keime übertragen werden. Gelangen die Keime in die Blutbahn – z.B. bei einem Kathedereingriff im Krankenhaus – können diese Infektionen auslösen, die dann nicht mit den entsprechenden Medikamenten behandelbar sind. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion zum Tod führen.

Die Verbraucher sollten bei Verarbeitung und Zubereitung von Fleisch deshalb unbedingt immer die üblichen Hygienemaßnahmen beachten:

1. Vor dem Zubereiten die Hände waschen und das rohe Fleisch mit kaltem Wasser abwaschen und abtupfen. Beim Kleinschneiden darauf achten, dass keine weiteren Lebensmittel in der Küche mit dem Fleisch in Verbindung kommen. Messer, Schneidebrett, Unterlagen, Waschbecken erst gut abwaschen bevor sie mit anderen Lebensmitteln in Berührung gelangen. Wer Wunden an den Händen hat, kann mit Latexhandschuhen bei der Zubereitung auf Nummer sicher gehen.

2. Das Fleisch gut durchbraten, dadurch werden die Keime abgetötet.

3. Küchenutensilien am Schluss säubern und sich selbst die Hände nach der Zubereitung gründlich waschen.

 

Sonderinformation 29.02.2012

Bundesverband Naturkost Naturwaren Einzelhandel e.V.

Am Römerturm 21 • 50667 Köln • Tel.: 0221/139 756-22 • Fax: 0221/139 756-20

E-Mail: info@bnn-einzelhandel [ / dot \ ] de  • www.bnn-einzelhandel.de

 

Quelle Verbrauchertipps und weitere Informationen beim BUND:

BUND Hintergrund Antibiotika Skandal

 

Die BÖLW-Hintergrundinfo finden Sie unter diesem Link