Mit der neuen Spritze geht alles noch viel besser

Präparatetreffen bei Ganslosers

Mit der neuen Spritze geht alles noch viel besser

13.06.2012

Was bedeutet die Anwendung der Biodynamischen Präparate in der Praxis für den Demeter-Landwirt, die Demeter-Bäuerin? Das Journal hat nachgefragt bei Reiner Gansloser.

Reiner Gansloser, Demeter-Bauer in Hermaringen, hat mit seinem Kollegen Walter Badmann im nahen Burgberg und drei weiteren baden-württembergischen Biodynamikern die von Uli Johannes König entwickelte neue Präparatespritze angeschafft. Jetzt im Frühling und Sommer 2012 ist das gute Stück zum ersten Mal intensiv im Einsatz. „Die Investition hat sich gelohnt“, kommentiert der 55-Jährige. Die biodynamischen Spritzpräparate Hornmist und Hornkiesel können auf den Flächen der Spritzenpartner – immerhin über 300 Hektar – nun viel effektiver versprüht werden. Mit einer Füllung des Edelstahlfasses werden fast 40 Hektar Fläche fein vernebelt. Die großtropfige Verteilung auf einer Arbeitsbreite von rund 30 Metern schafft das Gebläse dank kleiner Scheibenwischermotoren, die an den Strahldüsen für den richtigen Schwenk sorgen. „Damit ist Uli Johannes König aus der Forschung heraus eine wirklich praxistaugliche Erfindung gelungen“, freuen sich die baden-württembergischen Praktiker.

Reiner Gansloser hat seinen 55-Hektar- Betrieb mit der imposanten Fleckviehherde bereits 1983 auf Demeter umgestellt. Der Impuls kam von Demeter-Urgestein Friedrich Sattler vom nahe gelegenen Talhof in Heidenheim. „Meine ersten Präparate habe ich natürlich mit Fritz Sattler gerührt“, erinnert sich Gansloser, der seit Jahren auch zum Führungsteam der genossenschaftlichen Molkerei Schrozberg gehört. „Erst mal war mir das ziemlich fremd, aber eigentlich war ich schon damals froh, mir damit helfen zu können und nicht länger auf die Industrie angewiesen zu sein“, erinnert er sich. Die Präparatekiste, die er vor 30 Jahren von einem Kollegen geschenkt bekam, wird immer noch in Ehren gehalten. Die Freundin des 23-jährigen Hofnachfolgers Martin Gansloser hat sie gerade intensiv verschönert, zur Freude aller Beteiligten. Und das sind beim alljährlichen Präparatetreffen der regionalen Demeter-Gruppe bei Ganslosers dann schon mal 20 Teilnehmer, die gemeinsam frischen Kuhmist in Hörner stopfen, das Eichenrindenpräparat anlegen und getrocknete Blüten in die tierischen Hüllen füllen. „Wenn wir es miteinander machen, ist es einfach noch besser“, kommentiert Reiner Gansloser auf seine trockene Art die gute Tradition, die natürlich angereichert wird mit angeregtem Austausch über die biodynamischen Aktivitäten, für welche die Präparate essenziell sind.

Mit der neuen Spritze geht alles noch viel besser
Präparatetreffen bei Ganslosers

Was bedeutet die Anwendung der Biodynamischen Präparate in der Praxis für den Demeter-Landwirt, die Demeter-Bäuerin? Das Journal hat nachgefragt bei Reiner Gansloser.

Reiner Gansloser, Demeter-Bauer in Hermaringen, hat mit seinem Kollegen Walter Badmann im nahen Burgberg und drei weiteren baden-württembergischen Biodynamikern die von Uli Johannes König entwickelte neue Präparatespritze angeschafft. Jetzt im Frühling und Sommer 2012 ist das gute Stück zum ersten Mal intensiv im Einsatz. „Die Investition hat sich gelohnt“, kommentiert der 55-Jährige. Die biodynamischen Spritzpräparate Hornmist und Hornkiesel können auf den Flächen der Spritzenpartner – immerhin über 300 Hektar – nun viel effektiver versprüht werden. Mit einer Füllung des Edelstahlfasses werden fast 40 Hektar Fläche fein vernebelt. Die großtropfige Verteilung auf einer Arbeitsbreite von rund 30 Metern schafft das Gebläse dank kleiner Scheibenwischermotoren, die an den Strahldüsen für den richtigen Schwenk sorgen. „Damit ist Uli Johannes König aus der Forschung heraus eine wirklich praxistaugliche Erfindung gelungen“, freuen sich die baden-württembergischen Praktiker.

Reiner Gansloser hat seinen 55-Hektar- Betrieb mit der imposanten Fleckviehherde bereits 1983 auf Demeter umgestellt. Der Impuls kam von Demeter-Urgestein Friedrich Sattler vom nahe gelegenen Talhof in Heidenheim. „Meine ersten Präparate habe ich natürlich mit Fritz Sattler gerührt“, erinnert sich Gansloser, der seit Jahren auch zum Führungsteam der genossenschaftlichen Molkerei Schrozberg gehört. „Erst mal war mir das ziemlich fremd, aber eigentlich war ich schon damals froh, mir damit helfen zu können und nicht länger auf die Industrie angewiesen zu sein“, erinnert er sich. Die Präparatekiste, die er vor 30 Jahren von einem Kollegen geschenkt bekam, wird immer noch in Ehren gehalten. Die Freundin des 23-jährigen Hofnachfolgers Martin Gansloser hat sie gerade intensiv verschönert, zur Freude aller Beteiligten. Und das sind beim alljährlichen Präparatetreffen der regionalen Demeter-Gruppe bei Ganslosers dann schon mal 20 Teilnehmer, die gemeinsam frischen Kuhmist in Hörner stopfen, das Eichenrindenpräparat anlegen und getrocknete Blüten in die tierischen Hüllen füllen. „Wenn wir es miteinander machen, ist es einfach noch besser“, kommentiert Reiner Gansloser auf seine trockene Art die gute Tradition, die natürlich angereichert wird mit angeregtem Austausch über die biodynamischen Aktivitäten, für welche die Präparate essenziell sind.