Höfken fordert stufenweise Einführung einer verbindlichen Kennzeichnung

„Tierschutz auf dem Teller“:

Höfken fordert stufenweise Einführung einer verbindlichen Kennzeichnung

25.10.2013
Ulrike Hoefken (3. v. links), hier bei der Verleihung des rheinland-pfälzischen Tierschutzpreises 2012. Foto:MULEWF
Ulrike Hoefken (3. v. links), hier bei der Verleihung des rheinland-pfälzischen Tierschutzpreises 2012. Foto: MULEWF

Über „Tierschutz auf dem Teller“ hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Mittwochabend mit Thomas Schröder, dem Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Josef Tillmann, Vorstandsmitglied der Tönnies Holding, Leo Blum, dem Präsidenten des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau, Eugen Heim von der Wasgau AG und Paul Brandsma vom Demeterhof Breit in Wittlich diskutiert. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist der Tierschutz ein hoher Wert, der sich auf Kaufentscheidungen auswirkt“, sagte Höfken. Aber nur, wenn Tierschutzstandards auf Lebensmitteln ersichtlich seien, könnten sich Konsumenten bewusst für tiergerecht erzeugte Produkte entscheiden. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz forderte die Schaffung von Grundlagen für eine bundesweit verbindliche und vertrauenswürdige Kennzeichnung.

„Bislang hat die Bundesregierung sich geweigert, hier rechtsverbindliche Normen zu schaffen und damit Verbraucher und Wirtschaft allein gelassen. Hier werden wir aber nicht locker lassen“, betonte Höfken. Das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbunds begrüßte sie als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Gut sei auch, dass sich die Wirtschaft mit ihrer „Initiative Tierwohl“ auf den Weg gemacht habe: „Allerdings darf diese Initiative das Ziel, verbindliche Regelungen zu schaffen, nicht durchkreuzen“, so Höfken. Andernfalls drohten Wettbewerbsverzerrungen, Trittbrettfahrer und die Irreführung von Verbrauchern. Für verbindliche Standards sprach sich auch Bauernpräsident Blum aus. Waltraud Fesser von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kritisierte die bisherige Intransparenz der Wirtschaftsinitiative und forderte eine klare, für Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehbare Kennzeichnung.

25.10.2013
Höfken fordert stufenweise Einführung einer verbindlichen Kennzeichnung
„Tierschutz auf dem Teller“:

Über „Tierschutz auf dem Teller“ hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken am Mittwochabend mit Thomas Schröder, dem Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Josef Tillmann, Vorstandsmitglied der Tönnies Holding, Leo Blum, dem Präsidenten des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau, Eugen Heim von der Wasgau AG und Paul Brandsma vom Demeterhof Breit in Wittlich diskutiert. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist der Tierschutz ein hoher Wert, der sich auf Kaufentscheidungen auswirkt“, sagte Höfken. Aber nur, wenn Tierschutzstandards auf Lebensmitteln ersichtlich seien, könnten sich Konsumenten bewusst für tiergerecht erzeugte Produkte entscheiden. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz forderte die Schaffung von Grundlagen für eine bundesweit verbindliche und vertrauenswürdige Kennzeichnung.

„Bislang hat die Bundesregierung sich geweigert, hier rechtsverbindliche Normen zu schaffen und damit Verbraucher und Wirtschaft allein gelassen. Hier werden wir aber nicht locker lassen“, betonte Höfken. Das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbunds begrüßte sie als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Gut sei auch, dass sich die Wirtschaft mit ihrer „Initiative Tierwohl“ auf den Weg gemacht habe: „Allerdings darf diese Initiative das Ziel, verbindliche Regelungen zu schaffen, nicht durchkreuzen“, so Höfken. Andernfalls drohten Wettbewerbsverzerrungen, Trittbrettfahrer und die Irreführung von Verbrauchern. Für verbindliche Standards sprach sich auch Bauernpräsident Blum aus. Waltraud Fesser von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kritisierte die bisherige Intransparenz der Wirtschaftsinitiative und forderte eine klare, für Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehbare Kennzeichnung.