Bundespräsident Gauck besucht biodynamisches Ökodorf Brodowin

Echtes Interesse an nachhaltiger Agrarkultur

Bundespräsident Gauck besucht biodynamisches Ökodorf Brodowin

05.03.2013
Bundespräsident Gauck zeigte bei seinem Besuch im biodynamischen Ökodorf Brodowin großes Interesse an guten Lebensmitteln und nachhaltiger Agrarkultur
Bundespräsident Joachim Gauck besuchte auch den Hofladen im biodynamischen Ökodorf Brodowin

Bundespräsident Joachim Gauck nutzte seine Antrittsreise in das Bundesland Brandenburg zu einem Besuch im Ökodorf Brodowin. Die Demeter-Partner dieses größten biodynamischen Betriebs in Deutschland zeigten dem Staatsoberhaupt nicht nur Hofladen, Molkerei und Kuhstall, sondern ließen die Gästeschar mit Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt und Ministerpräsident Matthias Platzeck samt Frau und Landwirtschaftsminister Vogelsänger auch leckere Demeter-Lebensmittel kosten. Dabei ging es Gauck nicht allein um den Genuss, den er durchaus zu schätzen weiß. „Der Bundespräsident war überaus interessiert an der Biodynamischen Wirtschaftsweise“, freut sich Brodowin-Chef Ludolf von Maltzan. Das intensive Gespräch mit den gezielten Fragen des Bundespräsidenten sprengte dann auch den Zeitplan, so dass die 60köpfige Besuchergruppe über eine halbe Stunde länger als geplant auf Brodowin verweilte.

Der engagierte Demeter-Landwirt Ludolf von Maltzan stellte Joachim Gauck das Ideal des individuellen Hoforganismus ebenso vor wie die Demeter-Kühe mit ihren Hörnern und dem Bullen, der für den Nachwuchs in der Herde sorgt. Der Besuch in Brandenburg war geprägt vom Leitgedanken des Themas Nachhaltigkeit. Da reihten sich die Erfolge des Ökodorfs Brodowin in Sachen Naturschutz, Biodiversität und Vielfalt auf Weiden und Ackern bestens ein. Ebenso beeindruckt war der Bundespräsident davon, wie in Brodowin Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ineinander greifen. Dabei würdigte er nicht zuletzt auch die Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Lande und ließ sich gern mit den fünf Verkäuferinnen aus dem Brodowiner Hofladen fotografieren.

In die Historie des Ökodorfs führten von Maltzans Vorgänger Peter Krentz und Dr. Werner Upmeier. Bereits in der Wendezeit wurden an Runden Tischen die Weichen gestellt für ein Pionierprojekt in Sachen Ökologie – da kam natürlich ein Stück weit eigene Gauck-Vergangenheit mit hoch. Ganz aktuell war dagegen die Reaktion des Bundespräsidenten, als er vor dem Hofladen die Hühnermobile des Demeter-Hofes entdeckte. „Hier gibt es wirklich glückliche Hühner“, kommentierte er und liess es sich nicht nehmen, gleich zwei Sechser-Packungen Brodowiner Eier mitzunehmen. Die Brodowiner Butter, die er in der Molkerei dann eigenhändig verpackte, kennen Gauck und Daniela Schadt ohnehin schon – sie kommt offenbar regelmäßig auf das Brot des Präsidentenpaares. Dass verantwortungsbewusste Erzeugung und gekonnte handwerkliche Verarbeitung Genießen mit bestem Gewissen garantieren, wissen sie sehr wohl zu schätzen. Der persönliche Bezug dazu und die gesellschaftliche Bedeutung der zukunftsfähigen, nachhaltigen Agrarkultur wurden durch die Erlebnisse in Brodowin sicherlich noch gestärkt. 

05.03.2013
Bundespräsident Gauck besucht biodynamisches Ökodorf Brodowin
Echtes Interesse an nachhaltiger Agrarkultur

Bundespräsident Joachim Gauck nutzte seine Antrittsreise in das Bundesland Brandenburg zu einem Besuch im Ökodorf Brodowin. Die Demeter-Partner dieses größten biodynamischen Betriebs in Deutschland zeigten dem Staatsoberhaupt nicht nur Hofladen, Molkerei und Kuhstall, sondern ließen die Gästeschar mit Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt und Ministerpräsident Matthias Platzeck samt Frau und Landwirtschaftsminister Vogelsänger auch leckere Demeter-Lebensmittel kosten. Dabei ging es Gauck nicht allein um den Genuss, den er durchaus zu schätzen weiß. „Der Bundespräsident war überaus interessiert an der Biodynamischen Wirtschaftsweise“, freut sich Brodowin-Chef Ludolf von Maltzan. Das intensive Gespräch mit den gezielten Fragen des Bundespräsidenten sprengte dann auch den Zeitplan, so dass die 60köpfige Besuchergruppe über eine halbe Stunde länger als geplant auf Brodowin verweilte.

Der engagierte Demeter-Landwirt Ludolf von Maltzan stellte Joachim Gauck das Ideal des individuellen Hoforganismus ebenso vor wie die Demeter-Kühe mit ihren Hörnern und dem Bullen, der für den Nachwuchs in der Herde sorgt. Der Besuch in Brandenburg war geprägt vom Leitgedanken des Themas Nachhaltigkeit. Da reihten sich die Erfolge des Ökodorfs Brodowin in Sachen Naturschutz, Biodiversität und Vielfalt auf Weiden und Ackern bestens ein. Ebenso beeindruckt war der Bundespräsident davon, wie in Brodowin Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ineinander greifen. Dabei würdigte er nicht zuletzt auch die Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Lande und ließ sich gern mit den fünf Verkäuferinnen aus dem Brodowiner Hofladen fotografieren.

In die Historie des Ökodorfs führten von Maltzans Vorgänger Peter Krentz und Dr. Werner Upmeier. Bereits in der Wendezeit wurden an Runden Tischen die Weichen gestellt für ein Pionierprojekt in Sachen Ökologie – da kam natürlich ein Stück weit eigene Gauck-Vergangenheit mit hoch. Ganz aktuell war dagegen die Reaktion des Bundespräsidenten, als er vor dem Hofladen die Hühnermobile des Demeter-Hofes entdeckte. „Hier gibt es wirklich glückliche Hühner“, kommentierte er und liess es sich nicht nehmen, gleich zwei Sechser-Packungen Brodowiner Eier mitzunehmen. Die Brodowiner Butter, die er in der Molkerei dann eigenhändig verpackte, kennen Gauck und Daniela Schadt ohnehin schon – sie kommt offenbar regelmäßig auf das Brot des Präsidentenpaares. Dass verantwortungsbewusste Erzeugung und gekonnte handwerkliche Verarbeitung Genießen mit bestem Gewissen garantieren, wissen sie sehr wohl zu schätzen. Der persönliche Bezug dazu und die gesellschaftliche Bedeutung der zukunftsfähigen, nachhaltigen Agrarkultur wurden durch die Erlebnisse in Brodowin sicherlich noch gestärkt.