Weiter so geht nicht – EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden

Gemeinsames Papier der Plattformverbände Agrarpolitik fordert einen Paradigmenwechsel

Weiter so geht nicht – EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden

10.09.2012
Felix Löwenstein, Vorstand im BÖLW
Felix Löwenstein, Vorstand im BÖLW

Berlin, 07.09.2012. „Mit unserem gemeinsamen Papier zur Europäischen Agrarpolitik machen wir die Stimme all derjenigen gesellschaftlichen Kräfte hörbar, die für eine Transformation der Europäischen Landwirtschaft eintreten“, kommentiert Felix Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, die heutige Publikation „EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden“, die neben dem BÖLW von weiteren 31 Verbänden und Organisationen unterschrieben wurde.

Sie treten mit diesem Papier dafür ein, die enormen Aufwendungen der Steuerzahler Europas für die Landwirtschaft nicht mehr mit der Gießkanne zu verteilen, sondern an spezifizierte Leistungen der Landwirtschaft für Umwelt-, Natur- und Tierschutz zu binden.

„Da der Ökologische Landbau diese Leistungen in herausragender Weise erbringt, hat er in diesem Papier eine besondere Stellung“, so Löwenstein. Zudem sei er die einzige Wirtschaftsform, die seit mehr als zwei Jahrzehnten europaweit definiert und gesetzlich geregelt ist und ein eigenes funktionierendes Kontrollsystem mitbringt. „Vor allem aber ist er das einzige landwirtschaftliche Programm, an dem sich die Verbraucher aktiv beteiligen, indem sie für seine Produkte einen höheren Preis zu zahlen bereit sind“, legt Löwenstein dar.

„Wir fordern Bundesministerin Ilse Aigner auf, sich für den in unserem gemeinsamen Papier beschriebenen Wandel einzusetzen und nicht vor den Kräften einzuknicken, denen es nur darum geht, dass alles so bleibt wie es ist und die die Augen vor dem notwendigen Wandel verschließen“, so Löwenstein.

Weiter so geht nicht – EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden
Gemeinsames Papier der Plattformverbände Agrarpolitik fordert einen Paradigmenwechsel

Berlin, 07.09.2012. „Mit unserem gemeinsamen Papier zur Europäischen Agrarpolitik machen wir die Stimme all derjenigen gesellschaftlichen Kräfte hörbar, die für eine Transformation der Europäischen Landwirtschaft eintreten“, kommentiert Felix Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, die heutige Publikation „EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden“, die neben dem BÖLW von weiteren 31 Verbänden und Organisationen unterschrieben wurde.

Sie treten mit diesem Papier dafür ein, die enormen Aufwendungen der Steuerzahler Europas für die Landwirtschaft nicht mehr mit der Gießkanne zu verteilen, sondern an spezifizierte Leistungen der Landwirtschaft für Umwelt-, Natur- und Tierschutz zu binden.

„Da der Ökologische Landbau diese Leistungen in herausragender Weise erbringt, hat er in diesem Papier eine besondere Stellung“, so Löwenstein. Zudem sei er die einzige Wirtschaftsform, die seit mehr als zwei Jahrzehnten europaweit definiert und gesetzlich geregelt ist und ein eigenes funktionierendes Kontrollsystem mitbringt. „Vor allem aber ist er das einzige landwirtschaftliche Programm, an dem sich die Verbraucher aktiv beteiligen, indem sie für seine Produkte einen höheren Preis zu zahlen bereit sind“, legt Löwenstein dar.

„Wir fordern Bundesministerin Ilse Aigner auf, sich für den in unserem gemeinsamen Papier beschriebenen Wandel einzusetzen und nicht vor den Kräften einzuknicken, denen es nur darum geht, dass alles so bleibt wie es ist und die die Augen vor dem notwendigen Wandel verschließen“, so Löwenstein.