Von München nach Brüssel für eine gerechte Politik

Good Food March

Von München nach Brüssel für eine gerechte Politik

23.08.2012

 

Eine Radtour für eine gerechte Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik, eingerahmt von Koch- und Foto-Aktionen, startet am 25.8. unter dem Namen Good Food March in München. Am 19. September wird die Tour der deutschen Route in Brüssel eintreffen.

Es geht um eine ökologischere und sozialere EU-Agrarpolitik. Passend dazu bildet eine „Teller statt Tonne"-Aktion gegen Lebensmittelverschwendung den Auftakt. Um 13 Uhr startet die maßgeblich von Slow Food Deutschland organisierte Veranstaltung, auf dem Münchener Odeonsplatz. Im Anschluss, um 15 Uhr, brechen die Radfahrerinnen und Radfahrer des Good Food Marchs begleitet von Traktoren auf. In einer vierwöchigen Tour geht es nach Brüssel.

Auf ihrem Weg durch München machen sie Halt am Europäischen Patentamt, der Bayerischen Staatskanzlei und dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium. Mit einem Agrarpolitischen Frühschoppen, zu dem das Agrarbündnis Bayern lädt, beginnt der Sonntag auf dem Biolandhof Kreppold (Wilpersberg/Aichach). Anschließend geht es weiter über Augsburg, Günzburg und Ulm, die Schwäbische Alb und den Schwarzwald Richtung Frankreich. Am 19. September 2012 treffen die Radlerinnen und Radler in Brüssel ein.

„Dieses europaweite Bündnis für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaftspolitik ist einzigartig. Die Wünsche der Menschen aus Süd-, Mittel- und Nord-Europa, der Bauern, Bürger und Umweltschützer sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten oftmals sehr unterschiedlich, aber in einem sind sie sich einig: ein „Weiter so" ist keine Option. Die EU darf nicht weiter eine Politik betreiben, die bäuerliche Strukturen zerstört und der Agrarindustrie Tür und Tor öffnet. Wir dürfen keinen Bauernhof mehr verlieren", so Regine Holloh, die Organisatorin der deutschen Route. „Nutzen wir die Chance, dass dieses Jahr die europäische Agrarpolitik reformiert wird. Steuergelder für Bauernhöfe anstatt für die Agrarindustrie!"

Europaweit sind im Rahmen des Good Food March über 50 Veranstaltungen in 15 europäischen Ländern geplant. Die österreichische und die niederländische Route sind bereits gestartet und auf dem Weg nach Brüssel.

Organisiert wird die deutsche Route im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft", dahinter stehen über 20 Organisationen und Initiativen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen, die sich mit Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Verbraucherschutz, Gesundheit, regionaler und internationaler Entwicklung befassen. Demeter ist Mitträger der Aktion Meine-Landwirtschaft.de.

Weitere Informationen zur deutschen Route, zu den Veranstaltungen und zur Good Food March-Foto-Aktion finden Sie unter www.meine-landwirtschaft.de sowie zu den europaweiten Aktivitäten unter www.goodfoodmarch.eu.

 

Von München nach Brüssel für eine gerechte Politik
Good Food March

 

Eine Radtour für eine gerechte Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik, eingerahmt von Koch- und Foto-Aktionen, startet am 25.8. unter dem Namen Good Food March in München. Am 19. September wird die Tour der deutschen Route in Brüssel eintreffen.

Es geht um eine ökologischere und sozialere EU-Agrarpolitik. Passend dazu bildet eine „Teller statt Tonne"-Aktion gegen Lebensmittelverschwendung den Auftakt. Um 13 Uhr startet die maßgeblich von Slow Food Deutschland organisierte Veranstaltung, auf dem Münchener Odeonsplatz. Im Anschluss, um 15 Uhr, brechen die Radfahrerinnen und Radfahrer des Good Food Marchs begleitet von Traktoren auf. In einer vierwöchigen Tour geht es nach Brüssel.

Auf ihrem Weg durch München machen sie Halt am Europäischen Patentamt, der Bayerischen Staatskanzlei und dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium. Mit einem Agrarpolitischen Frühschoppen, zu dem das Agrarbündnis Bayern lädt, beginnt der Sonntag auf dem Biolandhof Kreppold (Wilpersberg/Aichach). Anschließend geht es weiter über Augsburg, Günzburg und Ulm, die Schwäbische Alb und den Schwarzwald Richtung Frankreich. Am 19. September 2012 treffen die Radlerinnen und Radler in Brüssel ein.

„Dieses europaweite Bündnis für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaftspolitik ist einzigartig. Die Wünsche der Menschen aus Süd-, Mittel- und Nord-Europa, der Bauern, Bürger und Umweltschützer sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten oftmals sehr unterschiedlich, aber in einem sind sie sich einig: ein „Weiter so" ist keine Option. Die EU darf nicht weiter eine Politik betreiben, die bäuerliche Strukturen zerstört und der Agrarindustrie Tür und Tor öffnet. Wir dürfen keinen Bauernhof mehr verlieren", so Regine Holloh, die Organisatorin der deutschen Route. „Nutzen wir die Chance, dass dieses Jahr die europäische Agrarpolitik reformiert wird. Steuergelder für Bauernhöfe anstatt für die Agrarindustrie!"

Europaweit sind im Rahmen des Good Food March über 50 Veranstaltungen in 15 europäischen Ländern geplant. Die österreichische und die niederländische Route sind bereits gestartet und auf dem Weg nach Brüssel.

Organisiert wird die deutsche Route im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft", dahinter stehen über 20 Organisationen und Initiativen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen, die sich mit Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Verbraucherschutz, Gesundheit, regionaler und internationaler Entwicklung befassen. Demeter ist Mitträger der Aktion Meine-Landwirtschaft.de.

Weitere Informationen zur deutschen Route, zu den Veranstaltungen und zur Good Food March-Foto-Aktion finden Sie unter www.meine-landwirtschaft.de sowie zu den europaweiten Aktivitäten unter www.goodfoodmarch.eu.