Demeter fordert: Agrarpolitik für Bauern, nicht für Märkte

Workshops mit Biobauern in Europa zeigen: Systemwechsel ist nötig

Demeter fordert: Agrarpolitik für Bauern, nicht für Märkte

18.09.2012

Mit dem Geld der Bürger sollen in der EU nur noch Landwirte gefördert werden, die Leistungen für die Allgemeinheit erbringen. Das forderte Stephan Illi, Vorstand von Demeter Deutschland, bei seinem Treffen mit Georg Häusler, dem Kabinettschef von EU-Agrarkommissar Ciolos, in Brüssel. Der Agraringenieur übergab die Dokumentation zu 13 Workshops in sieben Staaten, bei denen biodynamische und organische Bauern ihre Erwartungen an die Politik formuliert hatten - ganz individuell und  auch in Form regionaler Botschaften. Im folgenden, fast einstündigen Gespräch ging Häusler auf die Sorgen und Leistungen der Ökobauern ein.

Die deutsche Demeter-Organisation hatte die Workshop-Veranstaltungen gemeinsam mit Demeter International initiiert. Andreas Biesantz vom Brüsseler Demeter-Büro betonte, dass  zahlreiche Anregungen für eine nachhaltige Ausrichtung der EU-Landwirtschaft gesammelt wurden, die weiter gehen als  die aktuelle CAP-Diskussion. Mit dabei in Brüssel waren auch die Leiter der Workshops, Andreas Boegner und Angelika Schall, die für die ganztägigen Termine mit Bauern  zwischen Februar und Juli 12.000 Kilometer durch Europa gefahren waren. Sie übergaben für Kommissar Ciolos, als Symbol einer partizipativen Bauernbeteiligung die Wunschkugel, die jeder Workshopteilnehmer in der Hand gehalten hatte.

Eine zwölfteilige Ausstellung zu den Forderungen der Öko-Landwirte aus ganz Europa wird am morgigen Mittwoch, 19. September,  im Rahmen des Finales der Good Food Marches präsentiert. Mit  dieser Demonstration setzen  sich zahlreiche europäische Initiativen, darunter Demeter, für einen Wandel der EU-Agrarpolitik hin zu einer ökologischeren, bäuerlicheren und faireren Landwirtschaft ein.

Demeter ist weltweit der älteste ökologische Anbauverband und mit rund  5000 biodynamischen Betrieben in 17 Demeter-Organisationen auf allen Kontinenten verbreitet.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Hans-Christian Beaumont (Abteilung Ökolandbau der EU-Generaldirektion  Landwirtschaft) , Alina S. Ujupan (Kabinett Ciolos), Stephan Illi (Vorstand-Demeter e.V.), Dr. Georg  Häusler (Kabinettschef des EU-Landwirtschaftskommissars), Dr. Andreas Biesantz (Demeter international, Brüssel), Andreas Boegner (Workshopleiter)

 

Ansprechpartner bei Demeter e.V. Deutschland:
Michael Olbrich-Majer
Demeter e.V.
Brandschneise 1, 64295 Darmstadt
06155-  84 69 0, Fax: -84 69 11
Michael [ / dot \ ] olbrich[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de
www.demeter.de

 

Demeter fordert: Agrarpolitik für Bauern, nicht für Märkte
Workshops mit Biobauern in Europa zeigen: Systemwechsel ist nötig

Mit dem Geld der Bürger sollen in der EU nur noch Landwirte gefördert werden, die Leistungen für die Allgemeinheit erbringen. Das forderte Stephan Illi, Vorstand von Demeter Deutschland, bei seinem Treffen mit Georg Häusler, dem Kabinettschef von EU-Agrarkommissar Ciolos, in Brüssel. Der Agraringenieur übergab die Dokumentation zu 13 Workshops in sieben Staaten, bei denen biodynamische und organische Bauern ihre Erwartungen an die Politik formuliert hatten - ganz individuell und  auch in Form regionaler Botschaften. Im folgenden, fast einstündigen Gespräch ging Häusler auf die Sorgen und Leistungen der Ökobauern ein.

Die deutsche Demeter-Organisation hatte die Workshop-Veranstaltungen gemeinsam mit Demeter International initiiert. Andreas Biesantz vom Brüsseler Demeter-Büro betonte, dass  zahlreiche Anregungen für eine nachhaltige Ausrichtung der EU-Landwirtschaft gesammelt wurden, die weiter gehen als  die aktuelle CAP-Diskussion. Mit dabei in Brüssel waren auch die Leiter der Workshops, Andreas Boegner und Angelika Schall, die für die ganztägigen Termine mit Bauern  zwischen Februar und Juli 12.000 Kilometer durch Europa gefahren waren. Sie übergaben für Kommissar Ciolos, als Symbol einer partizipativen Bauernbeteiligung die Wunschkugel, die jeder Workshopteilnehmer in der Hand gehalten hatte.

Eine zwölfteilige Ausstellung zu den Forderungen der Öko-Landwirte aus ganz Europa wird am morgigen Mittwoch, 19. September,  im Rahmen des Finales der Good Food Marches präsentiert. Mit  dieser Demonstration setzen  sich zahlreiche europäische Initiativen, darunter Demeter, für einen Wandel der EU-Agrarpolitik hin zu einer ökologischeren, bäuerlicheren und faireren Landwirtschaft ein.

Demeter ist weltweit der älteste ökologische Anbauverband und mit rund  5000 biodynamischen Betrieben in 17 Demeter-Organisationen auf allen Kontinenten verbreitet.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Hans-Christian Beaumont (Abteilung Ökolandbau der EU-Generaldirektion  Landwirtschaft) , Alina S. Ujupan (Kabinett Ciolos), Stephan Illi (Vorstand-Demeter e.V.), Dr. Georg  Häusler (Kabinettschef des EU-Landwirtschaftskommissars), Dr. Andreas Biesantz (Demeter international, Brüssel), Andreas Boegner (Workshopleiter)

 

Ansprechpartner bei Demeter e.V. Deutschland:
Michael Olbrich-Majer
Demeter e.V.
Brandschneise 1, 64295 Darmstadt
06155-  84 69 0, Fax: -84 69 11
Michael [ / dot \ ] olbrich@demeter [ / dot \ ] de
www.demeter.de